Lucien Carr

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Lucien Carr (*1. März 1925 in New York City; † 28. Januar 2005 in Washington D.C.) war ein Mitglied des New Yorker Kreises der Beat Generation in den 1940er Jahren; später arbeitete er 47 Jahre lang als Redakteur für United Press International und war zuletzt Chef der Nachrichtenredaktion.[1] Carr hat Jack Kerouac durch den Mord an Kammerer zu zwei Büchern inspiriert, The Town and the City und zusammen mit William S. Burroughs, And the Hippos Were Boiled in Their Tanks. Der Mord wurde 2013 auch verfilmt als Kill Your Darlings – Junge Wilde.

Frühes Leben[Bearbeiten]

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Carr wurde in New York City geboren. Seine Eltern, Marion Howland (geborene Gratz) und Russell Carr, waren beide Nachkommen gesellschaftlich angesehener Familien aus St. Louis. Nachdem seine Eltern sich 1930 trennten, zogen Carr und seine Mutter zurück nach St. Louis. Dort verbrachte Carr auch den Rest seiner Kindheit.[2]

Mit ungefähr 12 Jahren lernte Carr den 1911 geborenen David Kammerer kennen. Kammerer war ein Mann, der eine starken Einfluss auf den Verlauf von Carrs Leben hatte. Kammerer war als Englisch- und Sportlehrer an der Washington University in St. Louis tätig und außerdem ein Jugendfreund von William S. Burroughs, der einer wohlhabenden Familie aus St. Louis enstammte., der die Carr Familie entstammte. Burroughs und Kammerer gingen zusammen in die Grundschule und als junge Männer reisten sie zusammen und erforschten das Pariser Nachtleben. Burroughs sagte über Kammerer, dass dieser sehr lusig war und sich auf einer Party alles um ihn drehte und ihm die Moral der Mittelklasse völlig abging (“was always very funny, the veritable life of the party, and completely without any middle-class morality.”)[3] Kammerer und Carr trafen sich, als Kammerer der Anführer einer Pfadfindergruppe war, in der Carr Mitglied war.[4] Kammerer war sehr schnell vernarrt in den Teenager.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Obituary in brief: Lucien Carr, The Economist, 18. Februar 2005
  2. Lawlor, William, Beat Culture: Lifestyle, Icons and Impact, ABC-CLIO, 2005, p. 167.
  3. Lawlor: Beat Culture. S. 46.
  4. Caleb Carr (sein Sohn) erklärte das dem "The Daily Caller", im Bezug zur Wahrheit hinter dem Film "Kill Your Darlings", 2014, pg. 2
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