Kitae

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Kitae (jap. 鍛え, dt. „schmieden; trainieren, stählen“), ist u.a. ein Begriff aus den Kampfkünsten und soll das Abhärten und Kräftigen von Körperteilen gegen Angriffe bedeuten. Damit wird erreicht, dass ein Verteidiger effizient Angriffe abwehren kann, ohne beim Blocken selbst Schaden zu nehmen. Es geht dabei aber nicht nur um Abhärtung, sondern es wird mit diesen Übungen auch eine Lockerung der Muskulatur erreicht. Die Schläge dürfen nie zu starkt ausgeführt werden, die Übenden werden über lange Zeit an stärkere Schläge herangeführt.

Abhärtungsübungen sind z. B.:

Kote Kitae
Das Abwehren von Angriffen erfolgt meist mit den Armen oder Händen (kote). Um diese Fähigkeit auszubauen sind Abhärtungen wichtig. Anfangfängliches gegenseitiges Reiben der Unterarme der Trainingspartner wärmt die Muskulatur auf und bereitet sie auf Schläge vor. Anschließende Schläge auf den Unterarm mit der Handkante oder Faust, härten sowohl den Arm des Verteidigers, als auch die Hand des Angreifers ab. Abschließendes gegenseitiges Reiben der Unterarme massiert die Muskulatur.
Hara Kitae
Schläge zum Bauch (hara) trainieren sowohl die Unempfindlichkeit gegen Schmerz, als auch das Reaktionsvermögen, die Bauchmuskuar im richtigen Moment an- und entzuspannen.
Ashi Kitae
Tiefe Beinangriffe werden meist mit den Beinen oder Füssen (ashi) abgewehrt. Frontale Angriffe erfolgen mit den Zehenspitzen oder Fußballen (Mae-geri) auf Ober- oder Unterschenkel des Partners. Seitliche Angriffe werden als Mawashi-geri ausgeführt. Dabei werden sowohl die Festigkeit der Zehen als auch die Muskulatur der Beine trainiert.
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