Karl Fischer (Künstler)

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Karl Fischer (* 17. November 1945 in Hainichen; † 17. August 2007) war ein deutscher Künstler und Lehrer aus Hainichen.

Aus seinem künstlerischen Gesamtwerk stechen vor allem eine Vielzahl von Grafiken hervor. Zudem pflegte er eine rege Zirkeltätigkeit, organisierte Ausstellungen, hielt Vorlesungen zum kreativen Gestalten und gehörte 15 Jahre lang der Galerie 926 an.[1]

Leben[Bearbeiten]

Nachdem Karl Fischer, von 1952 bis 1960, die Eduard-Felder-Schule in Hainichen besuchte, wechselte er anschließend auf die Erweiterte Oberschule Frankenberg/Sa., um dort sein Abitur ablegen zu können. Anschließend studierte er, an der Karl-Marx-Universität Leipzig Kunsterziehung und Geschichte. Während dieser Zeit prägte ihn ein nachhaltiger Einfluss von Peter Schnürpel. Außerdem setzte er sich intensiv mit Kunsttheorien, Literatur und bildnerischen Fragen auseinander.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums, arbeitete er an verschiedenen Schulen als Lehrer für Kunst und Geschichte. Zuletzt arbeitete er im Martin-Luther-Gymnasium Frankenberg. Nach schwerer Krankheit verstarb Karl Fischer im August des Jahres 2007. Ihm zu Ehren wurde in der Aula des Frankenberger Gymnasium eine Gendenkstätte errichtet, welche mit zahlreichen seiner Werke verziert wurde. Zum 65. Geburtstag fand vom 5. November 2010 bis 23. Januar 2011 die Gedenkausstellung Lebensfischer. Linien in Fläche und Raum im Gellert-Museum statt, wo auch sonst Werke von im zu betrachten sind.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Museum erinnert an die "Galerie 926". In: blick.de. 19. April 2014, abgerufen am 5. August 2020.
  2. Brigitte Pfüller: „Lebensfischer“ im Gellert-Museum: Hainichener gedenkendes 2007 verstorbenen Künstlers Karl Fischer mit einer Ausstellung. In: saechsische.de. 8. November 2010, abgerufen am 5. September 2020.
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