Kampf Schneid- und Wickeltechnik

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Die Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG ist ein deutsches Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Wiehl (Oberbergischer Kreis).

Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1920
Sitz Wiehl
Leitung Lutz Busch CEO, Dr. Stephan Witt, COO
Mitarbeiter 650 weltweit [1]
Umsatz 117,5 Millionen (2018) Euro[2]
Branche Maschinenbau
Website www.kampf.de
Stand: 25. Mai 2021 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2021

Inhaltsverzeichnis

Firmengliederung und Tätigkeitsgebiet[Bearbeiten]

Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG ist weltweiter Technologieführer[3] [4]im Bereich der Schneid- und Wickeltechnologie. Das Produktprogramm bietet Schneid- und Wickelmaschinen, Wickler sowie Schmalschnitt- und Spezialmaschinen zur Herstellung und Verarbeitung von bahnförmigen Kunststofffolien, Verbundmaterialien, Laminaten und Aluminiumfolien sowie Nonwovens, Labelstock und veredeltem Papier. Der Exportanteil beträgt ca 80%. Mit Tochtergesellschaften in China, England, Indien, den USA und Laußig (Sachsen), der Betriebsstätte Dohr (Rheinland-Pfalz), sowie internationalen Service- und Vertriebsniederlassungen ist das Unternehmen seit vielen Jahren international aufgestellt. [5] Kampf ist seit 1988 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Jagenberg AG. Kampf arbeitet im eigenen Technologiezentrum kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Maschinen, von Prozessen und Technologien, wie z. B. Hochleistungsschneid- und Wickelmaschinen bis 11 m Materialbreiten, sowie Schmalschneid- und Wickelmaschinen für Dünnstfolien für Kondensatoren. Auf dem Weg zum Lösungsanbieter will das Unternehmen durch das Zusammenspiel von vernetzten Maschinen, Automation, Digitalisierung und umfangreichen Serviceleistungen die Effizienz der Produktion seiner Kunden weiter optimieren.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Firma am heutigen Hauptsitz in Wiehl 1920 von Erwin Kampf. Er begann mit der Produktion von Rollenschneidern für die Papierindustrie und erweiterte das Produktprogram stetig. Nach den Anfängen der zwanziger Jahre entwickelte sich das Unternehmen rasch und schuf sich in der Folge zum Beispiel mit der weltweit ersten und patentierten Simultan-Reckanlage einen Namen. In den 1940er-Jahren dann erweiterten Kaschier-, Lackier- und Beschichtungsanlagen sowie Spul- und Klebemaschinen das Produktprogramm. Nachdem die Söhne Eberhard und Herbert Kampf das Unternehmen von ihrem Vater übernommen hatten, führten sie die Serienfertigung einzelner Maschinen ein. In den fünfziger Jahren gründeten sie das Zweigwerk Dohr für die Produktion von Großanlagen. Anfang der achtziger Jahre übernahm die dritte Generation der Familie Kampf die Führung des mittelständischen Unternehmens. Es folgten die Gründung der Kampf Machinery Corporation (KMC) in den USA und der massive Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Mühlen. Gegen Ende der achtziger Jahre wurde der sich verstärkende Globalisierungsprozess zu einer besonderen Herausforderung für das Unternehmen. In dieser Situation entschied man sich 1988 zur Übernahme durch die Jagenberg AG, um sich im Markt strategisch optimiert zu positionieren. Mit dieser Entscheidung einher ging eine Restrukturierung und Modernisierung bei Kampf. 2012 startete ein umfassender Ausbau des Wiehler Standortes, eine neue Montagehalle und die moderne Ausbildungswerkstatt entstanden. 2014 erfolgte die Übernahme der LSF Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG in Laußig bei Leipzig und im Jahr 2020 kam Atlas Convertig Ltd., Bedford UK dazu.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Jahrbuch 50 Jahre Kampf
  • Jubiläumsbuch 100 Jahre KAMPF


Einzelnachweise[Bearbeiten]