Kampf Schneid- und Wickeltechnik

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Die Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG ist ein Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Wiehl (Oberbergischer Kreis).

Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1920
Sitz Wiehl
Leitung Lutz Busch
Mitarbeiter 500
Umsatz 140 Millionen Euro[1]
Branche Maschinenbau
Website www.kampf.de
Stand: März 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016

Inhaltsverzeichnis

Firmengliederung und Tätigkeitsgebiet[Bearbeiten]

Kampf Schneid- und Wickeltechnik ist ein Anbieter im Bereich der Schneid- und Wickeltechnologie. Kampf Maschinen werden in Prozessen zur Herstellung und Verarbeitung bahnförmiger Materialien eingesetzt. Dies sind Verpackungsmaterialien, Kunststofffolien, Papier, Aluminiumfolien sowie Materialien für neue Technologien.

Kampf gehört seit 1988 zur Jagenberg AG, Krefeld und hat Niederlassungen in China, USA und Indien sowie Betriebsstätten in Dohr (Rheinland-Pfalz) und Marienhagen (Wiehl).

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Firma am heutigen Hauptsitz in Wiehl 1920 von Erwin Kampf. Er begann mit der Produktion von Rollenschneidern für die Papierindustrie und erweiterte das Produktprogram stetig. Bis in die achtziger Jahre hinein war Kampf ein mittelständisches Familienunternehmen. Nach den Anfängen der zwanziger Jahre entwickelte sich das Unternehmen rasch und schuf sich in der Folge zum Beispiel mit der weltweit ersten und patentierten Simultan-Reckanlage einen Namen. In den 1940er-Jahren dann erweiterten Kaschier-, Lackier- und Beschichtungsanlagen sowie Spul- und Klebemaschinen das Produktprogramm. Nachdem die Söhne Eberhard und Herbert Kampf das Unternehmen von ihrem Vater übernommen hatten, führten sie die Serienfertigung einzelner Maschinen ein. In den fünfziger Jahren gründeten sie das Zweigwerk Dohr für die Produktion von Großanlagen.

Anfang der achtziger Jahre übernahm die dritte Generation der Familie Kampf die Führung im Unternehmen. Es folgten die Gründung der Kampf Machinery Corporation (KMC) in den USA und der massive Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Mühlen. Gegen Ende der achtziger Jahre wurde der sich verstärkende Globalisierungsprozess zu einer besonderen Herausforderung für das Unternehmen. In dieser Situation entschied man sich 1988 zur Übernahme durch die Jagenberg AG, um sich im Markt strategisch optimiert zu positionieren. Mit dieser Entscheidung einher ging eine Restrukturierung und Modernisierung bei Kampf. Mittlerweile produziert Kampf zu 80 % für den Export. Die Hälfte aller gefertigten Maschinen liefert Kampf in die asiatischen Wachstumsmärkte. Durch die Niederlassung in Hongkong, das Zweigwerk in Shanghai (Gründung 2004) sowie den Servicestützpunkt im indischen Vadodara (Gründung 2009) ist Kampf hier vor Ort präsent. Heute sind weltweit etwa 500 Mitarbeiter für Kampf tätig.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Jahrbuch 50 Jahre Kampf

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ina Vettkötter: Junge Leute muss man in ihrer Sprache ansprechen. In: vdma.org. 26. Juni 2014, abgerufen am 6. März 2016.
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50.9480127.512787Koordinaten: 50° 56′ 52,8″ N, 7° 30′ 46″ O