Joseph Krebs (Ministerialbeamter)

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Joseph Krebs (* 25. Februar 1889; † unbekannt) war ein deutscher Ministerialbeamter. Krebs war von 1931 bis 1932 Referent des Reichskanzlers.

Leben und Tätigkeit[Bearbeiten]

Krebs wurde 1916 zum Regierungsreferendar ernannt. Seit 1920 tat er Dienst als Gerichtsassessor in Köln. Von dort wurde er in das Reichsministerium für die besetzten Gebiete versetzt, in dem er bis 1927 beschäftigt wurde.

In den Jahren 1929 bis 1931 war Krebs in der Vertretung der Reichsregierung in München tätig. Zum 1. April 1931 wurde er als Referent im Rang eines Regierungsrates, später eines Oberregierungsrates in die Reichskanzlei versetzt. Knapp ein Jahr lang war er Persönlicher Referent des Reichskanzlers Heinrich Brüning.

Wenige Wochen nach dem Regierungsantritt von Franz von Papen als Reichskanzler im Juni 1932 wurde Krebs im August 1932 in die Reichszentrale für Heimatdienst versetzt. Nach der Auflösung dieser Dienststelle im Zuge der Gründung des Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda wechselte Krebs in die Präsidialstelle des Landesfinanzamtes in Hamburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Tilma Koops (Bearbeiter): Die Kabinette Brüning I und II: 30. März 1930 bis 10. Oktober 1931. 10. Oktober 1931 bis 1. Juni 1932, Boppard am Rhein 1990, S. 2590.
  • Peter Christian Witt: „Konservativismus als 'Überparteilichkeit'. Die Beamten der Reichskanzlei zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik 1900-1933“, in: Dirk Stegmann (Hrsg.): Deutscher Konservatismus im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Fritz Fischer zum 75. Geburtstag und zum 50. Doktorjubiläum, Berlin 1983, S. 277.
  • Gerhard Schulz: Zwischen Demokratie und Diktatur. Bd. 3. Von Brüning zu Hitler, de Gruyter, Berlin 1992, S. 339, 857

Weblinks[Bearbeiten]

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