JenaValve Technology
JenaValve Technology GmbH | |
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Rechtsform | GmbH |
Gründung | 2006 |
Sitz | München |
Leitung | * Helmut J. Straubinger, CEO/Geschäftsführer
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Mitarbeiter | 60 |
Umsatz | 6 Millionen US-$ |
Branche | Medizintechnik |
Website | www.jenavalve.de |
Stand: April 2014 |
Die JenaValve Technology GmbH ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen mit operativem Betrieb in München. Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Systemen für Transkatheter-Herzklappen-Implantationen zur Behandlung von Patienten mit Aortenklappen-Erkrankungen – kurz: von TAVI-Systemen. Diese Systeme ermöglichen den kathetergestützten Ersatz der Aortenklappe.
Das Medizintechnikunternehmen, das 60 Mitarbeiter beschäftigt, ist durch den innovativen Einsatz im Bereich Aortenklappeninsuffizienz[1] fachlich führend: Die JenaValve ist das erste und derzeit das einzige TAVI-System, das die Zulassung für beide Aortenvitien (Aortenklappenstenose und Aortenklappeninsuffizienz) besitzt.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Geschichte[Bearbeiten]
JenaValve Technology mit europäischem Hauptsitz in München, wurde im Jahr 2006 gegründet. Die Tochtergesellschaft der JenaValve Technology Inc., Delaware, USA, wird von Investoren aus den USA, Europa und Asien finanziell unterstützt. Mitbegründer und Ideengeber der JenaValve Systeme sind die beiden interventionellen Kardiologen Hans-Reiner Figulla und Markus Ferrari. Mitaufgebaut wurde das Unternehmen von Helmut J. Straubinger (President und CEO) und Stephan Wehselau (CFO).
Seither sind das Management erweitert[2] und neue Produkte entwickelt worden. 2013 wurde JenaValve Technology von FierceMedicalDevices in der „Fierce 15“ als eines der fünfzehn vielversprechendsten privaten Unternehmen in der Medizintechnik-Industrie gelistet.[3][4]
Produkte[Bearbeiten]
Das Unternehmen stellt mit der JenaValve das erste in Deutschland entwickelte und zugelassene TAVI-System her:[5] Im September 2011 wurde das transapikale JenaValve System CE-zertifiziert und auf den Markt gebracht.[6][7] Aktuell wird es in Europa und anderen weltweiten Märkten vermarktet. Derzeit in der Entwicklung sind zudem ein transfemorales und transaortales JenaValve TAVI System.
Die JenaValve ist seit dem 16. September 2013 auch für die Behandlung der Aortenklappeninsuffizienz (AI) zugelassen und damit das erste und derzeit einzige TAVI-System weltweit, das für beide Aortenvitien zugelassen ist (Aortenklappenstenose und Aortenklappeninsuffizienz).[1][8] Das JenaValve TAVI-System besitzt somit mit Blick auf die Behandlung der AI mittels TAVI nach aktuellem Stand ein innovatives Alleinstellungsmerkmal, da kein anderes TAVI System für diese Behandlung zugelassen ist.
Die Hauptwettbewerber weltweit sind die Unternehmen Boston Scientific, EdwardsLifescience, Medtronic und SYMETIS SA.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Hochspringen nach: 1,0 1,1 Cardio News Austria 06/2013. Neues TAVI System für Aortenstenose und -insuffizienz zugelassen. In: http://www.springermedizin.at/artikel/37160-neues-tavi-system-fuer-aortenstenose-und-insuffizienz-zugelassen Abgerufen am 15. April 2014.
- Hochspringen ↑ JenaValve Technology Team: http://jenavalve.de/Team.133.0.html?&L=2 (15. April 2014)
- Hochspringen ↑ FierceMedicalDevices. JenaValve – 2013 Fierce 15. In: http://www.fiercemedicaldevices.com/special-reports/jenavalve-2013-fierce-15. Abgerufen am 15. April 2014.
- Hochspringen ↑ http://www.finanzen.ch/Nachrichten/FierceMedicalDevices-Names-JenaValve-One-Of-Fierce-15-Top-Medical-Device-And-Diagnostic-Companies-Of-2013-707207 (15. April 2014)
- Hochspringen ↑ Bundesverband Medizintechnologie e.V. Innovationspool. In: http://www.bvmed.de/innovationspool/innovation/kathetergestuetztes-aortenklappenimplantationssystem-mit-einzigartigem-positionierungs-und-fixierungsmechanismus.html. Abgerufen am 20. März 2014.
- Hochspringen ↑ JenaValve Technology News. 30-09-2011 | CE-Zulassung. In: http://www.jenavalve.de/News.32.0.html?&L=2 (15. April 2014)
- Hochspringen ↑ Pressemitteilungen / 78. Jahrestagung der DGK / Ergebnisse der multizentrischen Studie zum transapikalen Aortenklappenersatz mit dem JenaValve-System In: http://dgk.org/pressemitteilungen. Abgerufen am 15. April 2014.
- Hochspringen ↑ Philipp Grätzel von Grätz. Gute Erfahrungen mit TAVI-System bei AI und AS. In: Kardiologieup2date 4/13 (28. Januar 2014).