Jabulani

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Der Jabulani ist der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Hersteller Adidas behauptet unter anderem, dass es der rundeste Ball sei, den es jemals gegeben hat, und das er weniger flattert - also stabiler fliegt als Vorgängermodelle. Der Ball wird aus acht speziellen Platten zusammengeschweißt und das neu entwickelte sogenannte „Grip 'n Groove“-Profil soll ein besonders stabiles Flugverhalten und einen hohen Grip unter allen Bedingungen erlauben. Der Name Jabulani entstammt der südafrikanischen Volksgruppe Zulu und heißt soviel wie „zu feiern“ oder „zelebrieren“. Die elf verwendeten Farben stehen für die elf Stämme Südafrikas mit ihren elf offiziellen Sprachen sowie für die elf Spieler jeder Mannschaft.

Neben einem südafrikanischen Design ist der Ball mit dem offiziellen WM-Logo von Südafrika versehen. Offiziell wurde der Ball im Rahmen der WM-Auslosung am 4. Dezember 2009 in Kapstadt vorgestellt.[1]

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Spielball für das Finale[Bearbeiten]

Der Ball, mit dem am 11. Juli das Finale in Johannesburg gespielt wird, trägt den Namen „Jo'bulani“ (eine Abwandlung des regulären WM-Balls „Jabulani“). Er ist die goldene Version des Jabulani. Der Name geht auf die Stadt Johannesburg zurück, die kurz auch Jo'burg genannt wird.

Kritik[Bearbeiten]

Der Jabulani scheint noch etwas schneller als die Vorgängermodelle zu fliegen. Auch Abschläge gehen meistens ein Stück weiter. Daneben scheint er tatsächlich weniger als die Vorgängermodelle zu flattern. Ihm wird eine gute Griffigkeit nachgesagt, er scheint jedoch für Verschmutzungen anfälliger zu sein. "Der Ball ist definitiv anders als sein Vorgänger", sagte Mario Gomez in der "Bild am Sonntag". "Jabulani" sei ein bisschen härter. "Das tut zwar manchmal weh, aber dafür geht er richtg ab, wenn man ihn richtig trifft". Mario Gomez erzielte als Erster ein Tor mit dem Ball und erreichte dabei eine Geschwindigkeit von 95,2 Stundenkilometern. HSV-Profi Marcell Jansen: "Die Bälle werden immer verrückter, flattern immer mehr." Der ehemalige Nationaltorhüter Timo Hildebrand spricht sogar von einer "Katastrophe".[2][3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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