Ingrid Schönhuber
Ingrid Schönhuber (* 1935, † 2. August 2024[1]) war eine Münchner Kommunalpolitikerin.
Leben[Bearbeiten]
Die als Ingrid Feuchtenberger geborene Ingrid Schönhuber studierte Rechtswissenschaft, engagierte sich mit Hans A. Engelhard im Vorsitz der Münchner Gruppe des Liberalen Studentenbunds Deutschlands[2] und übte den Beruf der Rechtsanwältin aus. 1964 heiratete sie Franz Schönhuber, ihre Kinder sind Andrea Schönhuber (* 1966) und Florian Schönhuber (* 1969).[3]
Am 11. Juni 1972 wurde Ingrid Schönhuber für die SPD Bayern in den Münchner Stadtrat gewählt. 1974 trat sie aus der SPD und dem Münchner Stadtrat aus.[4]
Vom 26. November 1983 bis 1995 war Ingrid Schönhuber Mitglied der seit 1985 von ihrem Ehemann geleiteten Partei Die Republikaner.
Am 18. März 1990 kandidierte sie für die Republikaner für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München, erhielt fünf Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen und war anschließend Vorsitzende der sechs Fraktionsmitglieder zählenden Fraktion ihrer Partei im Münchner Stadtrat.[5]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Traueranzeige in Merkur.de
- Hochspringen ↑ Dieter Grossherr, Aufbruchzeit: München 1949 - 1962, S. 85
- Hochspringen ↑ Heinz Höfl: Ich dachte, ich steh' neben mir. In: Der Spiegel. Nr. 6, 1989 (online – 6. Februar 1989).
- Hochspringen ↑ Süddeutsche Zeitung, 20/2010, Die schönsten Geschichten aus dem Jahr 1990
- Hochspringen ↑ Neues Deutschland, 9. August 1989, München: Kandidatur von Frau Schönhuber für Oberbürgermeisteramt
Personendaten | |
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NAME | Schönhuber, Ingrid |
ALTERNATIVNAMEN | Feuchtenberger, Ingrid (Geburtsname) |
KURZBESCHREIBUNG | deutsche Kommunalpolitikerin (SPD, Republikaner) |
GEBURTSDATUM | 1935 |
STERBEDATUM | 2. August 2024 |