I.G. Berlin NW 7

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Unter den Linden 80

I.G. Berlin NW 7, auch kurz NW 7 war die Bezeichnung für die Marktforschungsabteilung der I.G. Farben. Sie war zeitweise die größte Marktforschungsabteilung eines deutschen Unternehmens. Die Bezeichnung rührte vom Zustellbezirk NW 7, (Postamt in der Dorotheenstraße 18) in dem das Chemieunternehmen als Schattenwirtschaftsministerium Unter den Linden 82 repräsentierte.

Geschichte und Rolle in der I.G. Farben[Bearbeiten]

1929 entstand aus dem Volkswirtschaftlichen Archiv und dem I.G.-Wirtschaftsdienst die Volkswirtschaftliche Abteilung (Vowi) unter Anton Reithinger (* 1898).[1] Diese beschäftigte sich mit Konjunktur- und Wirtschaftsbeobachtung, sowie Produktions- und Marktforschung. Zur Marktforschung wurden, die beim 1936 eingerichteten Büro des Kaufmännischen Ausschusses (BdKA die Zentralstelle für die Auslandsberichterstattung und deren Auswertung und Weiterleitung), eingehenden Berichte der I.G.-Verbindungsmänner genutzt.

Die I.G. Berlin NW 7 entstand 1938 unter der Leitung von Max Ilgner dem Neffem von Hermann Schmitz.[2]

Der Anteil am Umsatz wurde 1943 mit 7 Mio. Reichsmark beziffert.[3]

Geschichte des Standortes: Bis 1990 Unter den Linden 82[Bearbeiten]

Quellen:[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anton Reithinger
  2. Christian Mattke: Albert Oeckl – Sein Leben und Wirken Für Die Deutsche Öffentlichkeitsarbeit; Hrsg.: von Rolf Walter, Geschichte des Konsums: Erträge der 20. Arbeitstagung der Gesellschaft für Wirtschaftsgeschichte, 23.–26. April in Greifswald
  3. http://www.markswatson.com/article-IG-Farben-investigation-1945.pdf
  4. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: stadtentwicklung.berlin.de Archiv: Pariser Platz Chronik der Parzellen

52.51675513.379898Koordinaten: 52° 31′ 0,32″ N, 13° 22′ 47,63″ O

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