Hintergrundstrahlung (Radioaktivität)

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Die Hintergrundstrahlung, auch Untergrundstrahlung genannt, bezeichnet in der Kernphysik einen Effekt, der bei der Messung radioaktiver Strahlung auftritt. Die Stärke des Effektes variiert je nach Arbeitsumgebung.

Allgemein[Bearbeiten]

Die Hintergrundstrahlung ist die Strahlung, die unabhängig von der Radioaktiven Probe, mit der gemessen werden soll, vom Messgerät angezeigt wird. Diese Strahlung ist in jedem Fall in der Arbeitsumgebung vorhanden. Sie kommt in älteren Gebäuden häufig von radioaktiven Baustoffen, die in der Decke oder den Wänden zu finden sind. In weiten Teilen Europas ist in Wäldern eine höhere Hintergrundstrahlung anzutreffen, welche nachweisbar noch von der Atomkatastrophe von Tschernobyl stammt. Ein weiterer Teil der Hintergrundstrahlung kommt daher, dass die Luft einen natürlichen Gehalt an Radon hat, welcher kontinuierlich zerfällt. Hauptsächlich in großer Höhe, aber auch auf dem Erdboden gibt es auch die sogenannte kosmische Strahlung, welche einen beträchtlichen Teil der Hintergrundstrahlung ausmacht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Dobrinski, Gunter Krakau, Anselm Vogel: Physik für Ingenieure. 6. Aufl. B. G. Teubner, Stuttgart 1984, ISBN 3-519-06501-0.
  • Dieter Meschede: Gerthsen Physik. 24. Aufl. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-12893-6.
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