Hermann Hauser Guitar Foundation

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Hermann Hauser Guitar Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Ihr Zweck ist die Förderung und Pflege von Wissenschaft und Kultur im Bereich der Gitarren- und Lautenmusik. Die Stiftung ist international tätig. Es sollen neue Entwicklungen stimuliert und innovative Modelle für die Weiterentwicklung der internationalen Gitarristik entwickelt werden. Die Stiftung hilft „Neue Kompositionen“ und „Methoden der Kunstvermittlung“ im Kontext moderner musikkultureller Entwicklungen zu etablieren, sie fördert „Neue Kompositionen“ und sie unterstützt Künstler in den Bereichen Networking und Produktion.

Die Stiftung wurde 2005 von dem Münchner Unternehmer Klaus Wolfgang Wildner zusammen mit dem Gitarrenbaumeister Hermann Hauser III gegründet. Der Namen der Stiftung geht zurück auf den Münchner Gitarrenbauer Hermann Hauser I (1882–1952). Hermann Hauser (Gitarrenbauer) baute 1937 eine der berühmtesten klassischen Gitarren für die spanische Gitarrenlegende Andrés Segovia. Diese Hermann Hauser Gitarre von 1937 [1] ist heute fester Bestandteil der Ausstellung des Metropolitan Museum of Art.

Struktur[Bearbeiten]

Der Vorstand der Stiftung besteht aus drei Personen: Vorstandsvorsitzender, Finanzvorstand, Künstlerische Leitung. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Stiftung nach Maßgabe von Gesetz und Satzung. Der Vorstandsvorsitzende arbeitet als fester Mitarbeiter der Stiftung. Die Hermann Hauser Guitar Foundation beschäftigt vier Mitarbeiter (Stand 2014). Ehrenamtlich sind insgesamt 15 Personen tätig.

Der Stiftungsrat besteht aus sieben Personen. Die Stifter sind auf Lebenszeit zu Mitgliedern des Stiftungsrates bestellt, die übrigen Mitglieder für jeweils zwei Jahre. Die Mitglieder des Stiftungsrates arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

Stiftungskapital[Bearbeiten]

Das nominale Stiftungsvermögen beträgt EUR 50.000,00. Dieses Stiftungsvermögen ist auf Dauer ungeschmälert in seinem Bestand zu erhalten. An Spenden und Zustiftungen können jährlich durchschnittlich EUR 30.000,00 als projektgebundene Mittel für die Förderung von Projekten und Künstlern akquiriert werden. Der Nominalwert der Instrumentensammlung, die für Projekte zur Verfügung gestellt wird, beträgt EUR 300.000,00 (Stand: 2014)

Beispielinitiativen und Förderprojekte[Bearbeiten]

  • 2008/2009: Stipendium für die armenische Komponistin Narine Khachatryan
  • 2008/2010: Unterstützung und Förderung der Gründung des „Neuen Münchner Gitarrenensemble“. Das Ensemble erhält aus der Instrumentensammlung der Stiftung 4 historische OriginaI-Instrumente, die bereits im (Münchner) Gitarrenquartett zur Anwendung kamen. Gründer des Münchner Gitarrenquartetts war 1910 Heinrich Albert (Gitarrist). Das „Neue Münchner Gitarrenenensemble“ trat erstmals am 23.November 2008 im Deutschen Museum, München auf.[2]
  • 2010: Auszeichnung der CD-Produktion "Ein kleines Requiem" des österreichischen Komponisten Kurt Schwertsik, Einspielung von Eliot Fisk, 2010 | Potton Hall, Westleton, Suffolk, England
  • 2011: Unterstützung der Publikation „Die Gitarre“ [3] des Gitarristen Stefan Sell: Offizielle Buchempfehlung „Empfohlen von der Hermann Hauser Guitar Foundtion“ für den Verlag Schott Music
  • 2012: Förderung der Publikation „Musikalischer Sinn“[4] des Komponisten Boris Yoffe
  • 2013: Förderung des „Anna Amalia Wettbewerbs für junge Gitarristen“[5] der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
  • 2014: Konzeptberatung des „Internationalen Gitarrenseminars Altheim (IGA)“ - Gitarre Lehren & Lernen | Interkultureller- und transdisziplinärer Dialog

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.