Helmut Stangl

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Helmut Stangl (* 14. Jänner 1962 in Villach, Österreich; † 25. Juni 2019 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichischer Bildhauer sowie Designer.

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Leben[Bearbeiten]

Stangl wuchs in Bad Mitterndorf auf. Nachdem er seine spätere Frau Berta kennengelernt hatte, lebte er in Bad Ischl. Der Ehe entstammen die beiden Söhne Peter und Lukas, der auch künstlerisch tätig ist. Helmut Stangl starb am 25. Juni 2019 mit 57 Jahren an einem mehrjährigen Krebsleiden.

Werke[Bearbeiten]

Seit seiner Jugend beschäftigte sich Helmut Stangl mit Kunst. Zum Lebenserwerb arbeitete er zunächst bei der Gestaltung von Wohnraumkonzepten mit und entwarf Unikatmöbel. Außerdem fotografierte er, unter anderem als Fotograf der steirischen Mundart-Popband „Die Seer“.

In seiner weiteren Entwicklung begann er sich mit Strukturmalerei und kreativen Holzdrechselarbeiten zu beschäftigen, bis er etwa 2012 endgültig in die Gestaltung von Skulpturen aus Stein, Beton, Holz, Stahl und Glas wechselte.

Seine Werke hatten stets einen Bezug zu besonderen Lebenssituationen, die ihn oder Menschen in seinem Umfeld betrafen und die er in seinen Darstellungen zum Ausdruck brachte. Ein weiteres Anliegen war die Behandlung tagesaktueller weltpolitischer Themen. So fand zum Beispiel die Ausleuchtung des Menschen durch die Internettechnologie („Der gläserne Mensch“) oder die fortschreitende Zerstörung der Erde („Das Schicksal der Welt, in unserer Hand … Segen oder Fluch“) ihre Darstellung in anschaulichen Skulpturen.

Stangl legte sich nie auf eine Struktur alleine fest. Er änderte stets die Materialien, die Bearbeitungsweisen und Darstellungsformen, um so neue, intensivere Formen des künstlerischen Ausdrucks zu erreichen.

Er unterstützte mit seinen Vernissagen und Ausstellungen die österreichische Spenden-Aktion „Licht ins Dunkel“[1] sowie besonders die Einrichtung „Kumplgut“, einen Erlebnishof für krebs- und schwerkranke Kinder.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Beachtet war seine Auftakt-Vernissage 2013 Stein triff Eisen in Linz gemeinsam mit dem Innenarchitekten und Mitglied des Vorstands des "Forum Kunstuniversität Linz", Willy Fehlinger, mit dem ihn eine künstlerische Freundschaft verband.

Ein weiterer Höhepunkt war 2017 eine Ausstellung in der Galerie Kunst-Raum in Feldkirchen gemeinsam mit Skisprung-Olympiasieger Karl Schnabl.[2]

Weitere österreichische Ausstellungen fanden im Golfhotel Bad Ischl, 2015 im Casino Velden[3] und im Revital Aspach[4] statt. Präsentationen in Kärnten, Wien, Innsbruck und Bayern brachten steigende Resonanz.

Verbindungen zu Künstlern[Bearbeiten]

Helmut Stangl pflegte den Umgang mit Künstlern und Kunstvereinigungen, darunter Willy Fehlinger, Alf Lengauer, die Kunstgemeinschaft „Kunstsinnigerweise“ in Pfreimd, Le Malheur im Atrium Amras, Innsbruck, Österreich[5], die Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder, Elbigenalp, Tirol.

Er unterrichtete in Kursen zum Thema Bildhauerei und Steinbearbeitung vom Burgenland, Österreich bis Bayern, Deutschland.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Hude: 14. Licht Ins Dunkel-Gala "Fang ein Licht für besondere Kinder" @ Casino Velden. 7. Dezember 2015, abgerufen am 7. Dezember 2019.
  2. Ausstellung: Olympiasieger stellte seine Werke aus. 26. Juli 2017, abgerufen am 23. November 2019.
  3. Ausstellung im Ischler Golfhotel. Abgerufen am 23. November 2019.
  4. Revital Aspach - Veranstaltungen. Abgerufen am 23. November 2019.
  5. Alf Lengauer — Maler und Künstler. Abgerufen am 23. November 2019.
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