Heinrich Otto Hoffmann

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Heinrich Otto Hoffmann (* 31. Mai 1816 in Mewe, Westpreußen; † 5. August 1893 in Rudolstadt) war ein deutscher Mathematiklehrer.

Leben[Bearbeiten]

Hoffmann besuchte das (katholische) Königliche Gymnasium in Braunsberg. Nach dem Abitur studierte er Mathematik an der Albertus-Universität Königsberg. Er wurde Consenior und Senior der Corpslandsmannschaft Baltia, die ihren Nachwuchs vor allem aus dem katholischen Ermland bezog und 1840 vom Corps Masovia übernommen wurde.[1]

1842 promovierte er zum Dr. phil..[2] 1847/48 war er Kandidat des höheren Lehramts an der Friedrichsschule Gumbinnen. Anschließend vertrat er über gut zehn Jahre Gymnasiallehrer in Thorn und Danzig. Fest angestellt wurde er 1854 am Collegium Fridericianum in Königsberg i. Pr.. Dort war er erster Mathematiker.[3] Nach 22 Jahren trat er 1876 in den Ruhestand.[4]

Ehrungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Ueber tordirte Drähte. Königsberg i. Pr. 1862 [5]
  • De proprietatibus quibusdam quatuor punctorum quae in circulo minori globi sita sunt. Königsberg i. Pr. 1865 [5]

Quelle[Bearbeiten]

  • Programm Gumbinnen Gymnasium 1913 FS

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 141, 363
  2. Dissertation: De divisione algebraica functionum ellipticarum
  3. John Koch (1926)
  4. Kösslers Lehrerlexikon des 19. Jahrhunderts (GEB) (PDF; 9,5 MB)
  5. 5,0 5,1 Programm Königsberg/Pr. Friedrichs-Gymnasium
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