Fritz Hackspiel

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Friedrich „Fritz“ Hackspiel (* 5. April 1896 in Burbach; † 1. Oktober 1973 in Saarbrücken) war ein deutscher Pianist, Komponist und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Friedrich Ludwig Heinrich Hackspiel wurde als Sohn der Hausfrau Katharina Margarethe geb. Kräuter und des Hüttenarbeiters Karl Philipp Hackspiel in Burbach geboren. Von 1906 bis 1911 erhielt Fritz Hackspiel Musik- und Klavierunterricht bei Heinrich Krützfeld, Julien Ehl, Clara Reichmann, Deecz-Ott. Seit 1911 übte er den Beruf als Musiker in verschiedenen Ensembles und Kapellen in Deutschland, Luxembourg, Frankreich und in den Niederlanden aus.

Am 14. September 1918 heiratete er die Französin Eleonore Schlosser. Seine Ehe blieb kinderlos. Von 1920 bis 1923 erhielt er Kompositionsunterricht von Georg Nellius. Im Alter von 63 Jahren verstarb seine Mutter, Katharina Hackspiel geb. Kräuter. 1931 wurde in zweiter Ehe seines Vaters mit Maria Buschmann seine Schwester Liesel Maria Luise Hackspiel geboren. Von 1935 bis 1960 war er beim Rundfunk Saarbrücken, dem heutigen Saarländischen Rundfunk als Pianist im Rundfunk–Sinfonieorchester angestellt, sowie Abteilungsleiter im Bereich Musik und Unterhaltung.[1]

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(Geschichte und Geschichten des Senders an der Saar 50 Jahre Saarländischer Rundfunk Sprache: de Veröffentlichung: 2007 50 Jahre Saarländischer Rundfunk Hans Bünte Fritz Raff, Axel Buchholz ... Rudolf Michl Unterhaltung: Fritz Hackspiel Literatur: Jean-Bernard Schiff Oberspielleitung: A.C. Weiland Nachrichten: Harald Boeckmann Zeitfunk: Wilhelm Diederich ... Autoren: Hans Bünte Saarländischer Rundfunk)

(Deutsches Bühnen-Jahrbuch Veröffentlichung: 1950 Oberspiell.. Neugäßchen 28. I Ici t Abt. Unterhaltung: Fritz Hackspiel, Abt.-Leiter, 1, An d. Haardl 10 Erna Birkly, Charlotte Rupp u. Johanna Weißkircher, Stenotyp. Ile) Abteilung Werbelunk: Hans-Herfried Tüxen, Abt.-Leiter, 1. Spichererbergstr. Autoren: Deutscher Bühnenverein Genossenschaft Deutscher Bühnen-AngehörigerFachschaft Bühne (Reichstheaterkammer) Reichstheaterkammer (Germany). Präsident)

(Veröffentlichung: 1939 Deutsches bühnen-jahrbuch theatergeschichtliches jahr- und adressenbuch ... Sprache: de Veröffentlichung: 1952 Programm: Programmdir. Dr. Alexander Schutn, Daimlerstr. 1. Leiter vom Dienst: Hans Hoffmann, Fred Elser, Oskar Möbius, Günther Diehl. Tonmeister: Ben Sander, Fritz Hackspiel, Günther Braun. Sprecher: Walter Fürsattel, Otto-Karl Müller, ... Autoren: Deutscher bühnen-verein Berlin Genossenschaft deutscher bühnen-angehöriger Berlin Reichstheaterkammer (Germany). Fachschaft Bühne)

(Deutsches bèuhnen-jahrbuch theatergeschichtliches jahr- und adressenbuch ... Sprache: de Veröffentlichung: 1960 Orchesterbüro: Fritz Hackspiel. Hauspianisten: August Antoni, Rudi Braun. Tonmeister: Günther Braun, KUH- Merziger, Yves Rudelle. Notenarchiv: Hans Gillessen. Chor-, Volksmusik, Heimat- u. Kirchenfunk: Josef Reichert. Unterhaltung Wort: ... Autoren: Deutscher bühnen-verein Berlin Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger Deutscher Bühnenverein Fachschaft Bühne (Reichstheaterkammer)Reichstheaterkammer (Germany). Fachschaft Bühne)

Nach seiner Pensionierung widmete er sich vermehrt seinem Hobby, der Malerei. Fritz Hackspiel verstarb nach einer schweren Krankheit. Seine Kompositionen wurden nach seinem Tod der Musikhochschule Saarbrücken übergeben.

Hackspiel war Mitglied der American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP).[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. In: Hans Bünter; Fritz Raff (Hrsg.); Axel Buchholz: Geschichte und Geschichten des Senders an der Saar – 50 Jahre Saarländischer Rundfunk. Herder Verlag, 2007.
  2. Josef Martin Bauer Die neue Zeit ist da (Komposition: Fritz Hackspiel; Regie Viktor Lenz), ARD Hörspieldatenbank; abgerufen am 27. Juli 2016.
  3. List of Members of the American Society of Composers, Authors and Publishers and Affiliated Societies. ASCAP, 1936, Seite H-1.
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