Friedrich Schlegel
Friedrich Schlegel (* 25. März 1895 in Aue / Sachsen; † 2. September 1936) war SS-Brigadeführer (SS-Nr. 907) und Leiter des Geheimen Staatspolizeiamtes Dresden (Gestapa Dresden) für Sachsen[1].
Laufbahn bei der SS und Gestapo[Bearbeiten]
Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat und ihm wurden beide Klassen des Eisernen Kreuzes verliehen. Danach betätigte er sich als Ingenieur. Sein Beitritt zur SS erfolgte am 27. Dezember 1926[2]. Als SS-Sturmführer führte er die 4. SS-Standarte vom 27. Mai 1927 bis 14. September 1927. Danach übernahm er das Kommando über die 13. SS-Standarte vom 27. Mai 1927 bis 14. September 1927. Es folgte die Übertragung das Kommandos über alle SS-Einheiten in Sachsen bis Oktober 1930.
Nach der Beförderung zum SS-Oberführer am 1. Oktober 1930 wurde ihm das Kommando über den SS-Abschnitt II übertragen, das er bis Mitte 1933 führte. Dann erfolgte seine Ernennung zum kommandierenden Offizier für den späteren Oberabschnitt Südost (OA Südost) der SS bis Mitte Dezember 1933. Im Mai 1934 sollte er das Kommando über den Oberabschnitt Elbe (OA Elbe) der SS übernehmen. Im Jahre 1934 wurde ihm die Leitung des Gestapa Dresden übertragen. Am 9. September 1934 erfolgte seine Beförderung zum SS-Brigadeführer. Dazu kam das Kommando über den Oberabschnitt Mitte (OA Mitte) der SS bis 1936.
Wegen einer Erkrankung starb er am 2. September 1936. Die 7. SS-Standarte erhielt darauf hin am 25. Septemer 1936 den Ehrennamen Fritz Schlegel.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ C.F. Rüter, Justiz und NS-Verbrechen, Band 18, Lfd-Nr. 543, Amsterdam 1978, S. 717
- Hochspringen ↑ Mark C. Yerger, Allgemeine-SS, Atglen (USA), 1997, S. 120