Friedrich Christoph Barfknecht
Friedrich Christoph Barfknecht (* 11. Juli 1695 in Köslin; † 1755 ebenda) war ein deutscher Theologe.
Friedrich Christoph Barfknecht war ein Sohn des Kösliner Pfarrers Christoph Barfknecht und seiner Ehefrau Gertrud Kastner. Nach Privatunterricht durch seinen Vater ging er an die Universität Jena. Er war dort an einem Tumult beteiligt, bei dem eine Wache getötet wurde und geriet in Gefangenschaft. Aus dieser befreite er sich durch einen Reinigungseid und ging nach Köslin zurück.
Barfknecht studierte dann in Halle Theologie und kam danach als Pastor 1736 nach Liepe auf Usedom. Nach dem Tod seines Vaters nahm er 1740 dessen Funktion als Praepositus in Belgard ein.[1]
Er starb nach langer schmerzhafter Krankheit.
Sein Bruder Otto Casimir Barfknecht (* 1697) war Doktor der Medizin und wurde nach 1734 Hofmedikus in Berlin.
Literatur[Bearbeiten]
- Christian Wilhelm Haken: Versuch einer Diplomatischen Geschichte .. Köslin .. Lemgo 1765, S. 246
- Jöcher/Adelung, Bd. 1, 1784
Einzelnachweise[Bearbeiten]
Personendaten | |
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NAME | Barfknecht, Friedrich Christoph |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe |
GEBURTSDATUM | 11. Juli 1695 |
GEBURTSORT | Köslin |
STERBEDATUM | 1755 |
STERBEORT | Köslin |