Flimmerkontrast
Der Flimmerkontrast tritt auf, wenn intensive Farben gleicher Helligkeit bzw. Dunkelheit miteinander konkurrieren. Bei längerem Betrachten tritt eine Überreizung auf, die zur Wahrnehmung von Flimmern, Zittern und Vibrieren führt. Zwischen reinen Farben ist der Flimmerkontrast am stärksten ausgeprägt.[1] Umgangssprachlich sagt man die Farben streiten, bzw. beißen sich.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Hintergrund[Bearbeiten]
Das Menschliche Auge ist darauf ausgelegt hohe Kontraste gut voneinander unterscheiden zu können. Je geringer dieser Kontrast ausfällt, desto schlechter wird er wahrgenommen. Die Übergänge wirken unscharf und das Auge versucht durch Neufokussierung einen besseren Kontrast zu erreichen. Dies wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden, was dazu führt, dass der Betrachter den Blick davon abwendet.
Beispiele[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Monika Holfeld: Licht und Farbe. Beuth Verlag GmbH, Berlin 2013, ISBN 978-3-410-20656-9, S. 31 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Gerhard Meerwein, Bettina Rodeck, Frank H. Mahnke: Farbe — Kommunikation im Raum. Birkhäuser Basel, Basel 2007, ISBN 978-3-7643-8302-2, S. 37 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Flimmer-Kontrast (Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Monika Holfeld: Licht und Farbe: Planung und Ausführung bei der Gebäudegestaltung. Beuth Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-4102-0656-9, S. 31