Evangelische Freikirche „Lebensquelle“

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Evangelische Freikirche „Lebensquelle“ e.V.
Zweck: Freikirchliche Gemeinde
Vorsitz: Eduard Ochs, Jakob Neufeld
Gründungsdatum: 2001
Sitz: Osnabrück
Website: www.lebensquelle-os.de
Evangelische Freikirche „Lebensquelle“ in Osnabrück

Die Evangelische Freikirche „Lebensquelle“ ist eine evangelikale freikirchliche Gemeinde in Osnabrück. Sie ist Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Sie wurde im Oktober 2001 von dem evangelikalen Pastor Jakob Neufeld gegründet, der bis heute amtiert.[1] Der erste Gottesdienst fand im Klassenraum einer Grundschule in Schinkel (Osnabrück) statt.

2003 kaufte die Gemeinde eine alte Fabrikhalle in Osnabrück, baute diese aus und gab sich den Namen „Lebensquelle“. Die Gemeinde eröffnete Ortsgemeinden in Diepholz, Bramsche, Löningen und Neuenkirchen.[2]

Kontroverse um Gemeindebau[Bearbeiten]

2013 plante die Gemeinde ein neues Gemeindezentrum auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes Osnabrück. Die lokale Kulturszene sah sich durch die Umwidmung des Areals aufgrund eines neuen Bebauungsplans, darunter mehrere Künstlerateliers und das Theater am Güterbahnhof, in ihrem Bestand gefährdet.[3] Ein regionaler Homosexuellenverband kritisierte den Verkauf der Industriebrache seitens der Stadt, der erst zu spät die Bedeutung des Geländes bewusst geworden sei. Besondere Kritik zog der Gemeindevertreter Ralph Gervelmeyer auf sich, der auf die Frage des Lokalfernsehens, ob die geplante Mehrzweckhalle auch Veranstaltern der homosexuellen Kultur offenstehe, antwortete, allein die Frage sei schon provokant.[4] Die Neue Osnabrücker Zeitung stellte sich in einem Kommentar auf den Standpunkt, die Aggressivität, die den freikirchlichen Christen in der Öffentlichkeit entgegen schlage, sei überzogen und schrieb wörtlich: „Nicht die Kirche will hier einen Schwulentreff verhindern, sondern Teile der kulturellen Szene der Stadt ein christliches Gemeindehaus auf deren eigenem Grund und Boden. Wer ist hier eigentlich vor wem zu schützen?“[5]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Postleitzahlenbereich 4 im BfP-Gemeindeverzeichnis (bfp.de)
  2. Geschichte. lebensquelle-os.de
  3. Streit um Osnabrücker Kultur-Ort – Ein Freiraum verschwindet. Tageszeitung (taz), 4. Dezember 2012
  4. Birgit Viebrandt: Osnabrücker „Lebensquelle“ erregt die Gemüter. Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Niedersachsen-Bremen, 10. Juni 2013
  5. Burkhard Ewert: Anti-Freikirchen-Protest – Kommentar zum Streit um Lebensquelle: Gefährlich überzogen. Neue Osnabrücker Zeitung, 2. Juni 2013
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52.27490498.053523Koordinaten: 52° 16′ 30″ N, 8° 3′ 13″ O