Elektrozoa

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In seinem Hauptwerk „Theozoologie oder die Kunde von den Sodomsäfflingen und dem Götter-Elektron“ vertrat Jörg Lanz von Liebenfels die Ansicht, daß in frühester Vorzeit göttliche Wesen, die er „Elektrozoa“ nannte, auf der Erde gelebt hatten - eine Anleihe bei der zeitgenössischen Wissenschaft, die gerade Radioaktivität und Röntgenstrahlung entdeckt hatte. Diese Elektrozoa hätten sich aufgespalten in die zum Göttlichen zurückstrebenden Theozoa und in die erdgebundenen Dämonozoa, zu denen Ungeheuer wie Drachen gehören. Beide hätten im ständigen Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde gelegen, was ihre Vermischung nicht verhindert habe, der Vormenschen, Tiermenschen und Menschenaffen entsprungen seien. Aus dem Spektrum von Vormenschen, Tiermenschen und Menschenaffen, hätten die Götter die blonden, arisch-heroischen Menschen gezüchtet.

Doch die Frauen dieser Arioheroiker hätten der Versuchung einer Vermischung mit tierischen Wesen nicht widerstehen können. Das Ergebnis seien die farbigen Rassen (mittelländische, mongolische, negride und primitive Rasse) gewesen. Der Kampf der Arioheroiker gegen die aus Sodomie hervorgegangenen Tschandalen (ein altindisches Wort für Mischling) bestimme die gesamte Geschichte. Nicht Klassenkampf, sondern Rassenkampf sei der Inhalt der Weltgeschichte, so Lanz von Liebenfels.

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