Egon Halter

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Egon Halter, 2006

Egon Halter (* 30. Oktober 1934 in Lautzkirchen; † 15. April 2010 in Oberwürzbach) war ein deutscher Friseurmeister.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Von 1949 bis 1952 lernte Egon Halter das Friseurhandwerk und legte 1960 die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Regensburg ab. Am 1. März 1961 machte er sich mit einem eigenen Friseursalon selbstständig.

Er war ab 1973 Fachbeirat und ab 1975 Obermeister der saarländischen Friseurinnung Homburg/St. Ingbert. Ab 1976 war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der Friseurinnung des Saarlandes und ab 1986 stellvertretender Landesinnungsmeister. Als jahrelanger Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses, Mitglied im Jugendbildungsausschusses sowie als Mitglied der Meisterprüfungskommission in der Zeit von 1. November 1978 bis zum 31. Oktober 2001 prüfte Egon Halter zahlreiche Friseure.[1] [2] [3]

Egon Halter hat sich im Ehrenamt insbesondere der Öffentlichkeitsarbeit für den Friseurberuf gewidmet. Im saarländischen Fernsehen war sein Rat als Experte oft gefragt.[4] Auf Bundesebene engagierte er sich jahrelang im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in Köln, vor allem in dessen Ausschuss für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.[5]

Mit großem Engagement brachte sich Egon Halter auch in die deutsch-luxemburgische Zusammenarbeit im Handwerk in den Bereichen Ausbildung und Existenzgründung für Friseure ein.[6]

Als Vorstand des Handwerkervereins im saarländischen Oberwürzbach initiierte er zur Verschönerung des Ortsbildes von Oberwürzbach unter anderem die Handwerkersäule, die Plastiken Maulesel und Sähmann, sowie die Weihnachtsbeleuchtung.[7] [8]

Egon Halter war verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 
Verleihungsurkunde: Verdienstkreuz am Bande an Egon Halter

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahre 1985 wurde ihm für seine Verdienste die Goldene Ehrennadel des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks in Köln verliehen, dessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsausschuss er in den 1990er Jahren angehörte.[9]

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit bekam er 1996 die Goldene Ehrennadel der Handwerkskammer des Saarlandes[10] und am 19. März 1997 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.[11]

1998 bekam er für grenzüberschreitende Verdienste im Friseurhandwerk die Insigne de Mérite en Or von der Fédération des Patrons Coiffeurs du Grand-Duché de Luxembourg (Handwerksabzeichen in Gold der Luxemburger Handwerkskammer) verliehen.[12]

Für über 20 Jahre Ehrenamt in der Vollversammlung der Handwerkskammer des Saarlandes wurde er 1999 geehrt.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Saarländisches Friseurhandwerk trauert um Egon Halter, Artikel vom 16. April 2010 auf dem Webangebot des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks, Online-Zugriff (nur mit Login)
  • In memoriam Egon Halter, Artikel im Der Saarhandwerker, 5/2010, Seite 132

Einzelnacheise[Bearbeiten]

  1. Artikel im Der Saarhandwerker, siehe Quellen
  2. Deutscher Meisterbrief ist ein Siegel für Qualität, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 9. Januar 2003
  3. Mit Schere, Tupfer und feinem Haarpinsel, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 20. Oktober 1998
  4. Artikel auf Friseurwelt.net, siehe Weblinks
  5. Saarländisches Friseurhandwerk trauert um Egon Halter, siehe Quellen
  6. Eine große Ehre - Friseur Egon Halter erhielt luxemburgischen Berufsorden, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 16. Oktober 1998
  7. Erst säen, dann ernten, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 25. Juni 2003
  8. Egon Halter führt wieder den Handwerkerverein, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 30. Januar 2006
  9. Artikel auf Friseurwelt.net, siehe Weblinks
  10. Nachrufe (PDF), Artikel im Deutschen Handwerksblatt – Handwerk im Saarland, Nr. 11/2010 vom 3. Juni 2010, Seite SB3
  11. Dieser Figaro ist ein Original - Für seine Verdienste um das Friseurhandwerk erhielt Egon Halter das Bundesverdienstkreuz, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 28. Mai 1997
  12. Eine große Ehre - Friseur Egon Halter erhielt luxemburgischen Berufsorden, Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 16. Oktober 1998
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