Königsgarnitur

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Die Königsgarnitur stammt aus dem Besitz Kaiser Maximilian II. von Österreich.

Beschreibung[Bearbeiten]

Gupfe, hergestellt von Matthäus Frauenpreiss, Ätzdekor von Jörg Sorg aus dem Jahre ca. 1549-1550 im Metropolitan Museum of Art

Zum Anlass seiner Wahl zum König von Böhmen wurde von Kaiser Maximillian II. eine Groẞe Garnitur in Auftrag gegeben. Als Plattner wurde der damals sehr bekannte und geschätzte Plattnermeister Matthäus Frauenpreis gewählt, der in den Augsburger Werkstätten arbeitete. Die Augsburger Werkstätten wurden wegen ihrer eleganten und schlichten Ausführung ihrer Arbeiten geschätzt. Die Ätzarbeiten wurden von dem Augsburger Ätzer Jörg Sorg (1522 - 1603) ausgeführt. Die Garniturteile bestehen aus einem Stechküriß, einem Kempfküriß, zwei Helmen, unterschiedlichem Bein- und Armzeug, einer Brechtartsche, einem Tonnenrock, sowie einer Brechscheibe für die Turnierlanzen.

Die Maße der Rüstung sind:

  • Höhe: 173 cm
  • Breite: 79 cm
  • Tiefe: 42 cm

Sie besteht aus geschliffenem und poliertem Eisen. Das Dekor besteht aus breiten Bändern, die auch Namensgebend sind, ist tiefgeätzt und Feuervergoldet sowie zum Teil Schwarz aufgefüllt. Das Innenfutter besteht aus Leder und rotem Seidendamast. Sie befindet sich heute im Kunsthistorischen Museum Wien[1],[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website des Kunsthistorischen Museum Wien, deutsch., eingesehen am 21. Mai. 2013
  2. Brechscheibe der Königsgarnitur auf der Website des Kunsthistorischen Museum Wien, deutsch, eingesehen am 21. Mai 2013
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