Das Labyrinth des Daidalos (Roman)

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Das Labyrinth des Daidalos ist ein Roman der österreichischen Schriftstellerin Ursi Breidenbach.
Der Frauenunterhaltungsroman ist das Erstlingswerk der Autorin und erschien im November 2011 als Taschenbuch im Iatros Verlag (Potsdam).

Inhalt[Bearbeiten]

Als Romy Steiner nach einer schmerzhaften Trennung von ihrem langjährigen Freund in einer obersteirischen Kleinstadt landet, setzt sie alles daran, sich möglichst rasch wieder ein geregeltes Leben aufzubauen. Durch eine nicht geplante, aber sehr positiv verlaufende berufliche Neuausrichtung schafft sie es, innere Stabilität zurück zu gewinnen. Ihrem Chef Jan Johansson kommt sie nach anfänglichen Querelen allmählich näher, bis sie schließlich ihre moralischen Bedenken über Bord wirft und sich auf eine aufregende Affäre mit ihm einlässt. Als die Beziehung beginnt, emotionale Substanz zu gewinnen, bestätigt sich, was als vage Vermutung längst da war: Es gab zwischen Romys Großmutter Amalia und Jans Vater Eric in Kriegszeiten eine unglückliche Liebe, die nun auf die gegenwärtige Verbindung zwischen Romy und Jan zu wirken beginnt. Ausgehend von dem Kunstwerk „Das Labyrinth des Daidalos“, das Romy und Jan in einer Ausstellung sehen, entdecken die beiden Parallelen zwischen der griechischen Mythologie und dem aktuellen Geschehen. Nach einer emotionalen Berg- und Talfahrt finden sie schließlich zueinander, womit nicht nur diese neue Liebe sondern auch die Wünsche von Eric und Amalia in Erfüllung gehen.

Klappentext[Bearbeiten]

Der begabte altgriechische Baumeister Daidalos über deinem Bett und ein trinkfester Weingott über meinem - das ist ungerecht!
Gut, wie wäre es dann mit der Venus für dich?“, schlug er vor, setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.
Eine intelligente, fesselnde Liebesgeschichte voll prickelnder Momente.

Form[Bearbeiten]

Das Buch hat 324 Seiten. Die Handlung ist in 13 Kapitel unterteilt.
Die weibliche Hauptfigur Romy Steiner dient als Reflektorfigur, wodurch eine Personale Erzählsituation erzielt wird. Sprachlich fällt vor allem die österreichische Färbung auf.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Als Besonderheit dieses Romans gilt die Verknüpfung von Frauenroman mit Ikonographie und Metaphorik aus der griechischen Mythologie, die in die Liebesgeschichte integriert sind. Hervorzuheben ist auch das Lokalkolorit: Die Handlung spielt in einer nicht näher definierten obersteirischen Kleinstadt, die aber mühelos als Leoben erkannt werden kann.
Das titelgebende Kunstwerk "Das Labyrinth des Daidalos" ist ein real existierendes Gemälde des Künstlers Michael Hüttenbrenner aus dem Jahr 2009 und ist am Buchcover von "Das Labyrinth des Daidalos" abgebildet. Dieses Kunstwerk spielt in der Handlung des Romans eine Rolle (Kapitel 5 und 8).
Das Weingut Der Rebenhof in Ratsch an der Weinstraße brachte rechtzeitig zum Erscheinen des Buches unter dem Namen "Daidalos-Wein" einen Sauvignon Blanc Klassik heraus. Die Flaschen tragen eine mit dem Buchcover korrespondierende Etikette. Dieser Wein korrespondiert insofern mit der Handlung des Romans, als dass auch dort immer wieder südsteirischer Wein getrunken wird. Der Sauvignon Blanc wird beinahe zum Protagonisten (Kapitel 2, 4, 7, 9)

Kritik[Bearbeiten]

Gelobt wurden vor allem die schöne Sprache, der plastische, lebendige Erzählstil und die Gabe der Autorin sinnliche Stimmungen wiederzugeben.[1][2]

Textausgaben[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellennachweis[Bearbeiten]

  1. Amazonrezensionen. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  2. LeserInnenmeinungen auf der Homepage der Autorin. Abgerufen am 28. Februar 2012..


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