Clean eating
Clean Eating (englisch für saubere Ernährung) ist Schlagwort aus der Ernährungsberatung, unter dem verschiedene Ratschläge für eine gesunde Nahrungsauswahl zusammengefasst werden. Die Kanadierin Tosca Reno, die mehrere Ernährungsratgeber über Clean Eating verfasst hat (unter anderem The Eat-Clean Diet, Koch- und Workout-Bücher), versteht darunter die Ernährung mit frischem, unbehandeltem Obst und Gemüse und Vollkorngetreide.[1] Jonathan V. Wright (ein amerikanischer Alternativmedizinier) und Linda Johnson Larsen empfehlen „vollwertige Lebensmittel“ (whole foods), wozu sie unverarbeitetes Obst und Gemüse, mageres Fleisch, Nüsse und Saaten, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide rechnen.[2]
In der Ablehnung von verarbeiteten Lebensmitteln lässt sich eine Parallele zum länger bekannten Konzept der Vollwerternährung erkennen, das freilich in eine anderen Tradition steht.
Ernährungsregeln[Bearbeiten]
Ein einheitlicher Regelkatalog des „Clean Eating“ liegt nicht vor, auch explizit persönliche Vorstellungen und Erfahrungswerte werden von seinen Verfechterm darunter summiert.[3] Typische Ratschläge (hier nach Wright und Larsen) sind etwa:
- Verzicht auf verarbeitete und abgepackte Lebensmittel
- Fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag
- Gesunde Zubereitungsverfahren
- Essen, bevor man sehr hungrig wird; nicht weiter essen, wenn man satt ist
- Kein Kalorienzählen
- Bewusstes Genießen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Stephanie Hasbrouck: What is 'clean eating?' Tips from expert Tosca Reno. CNN-Website, 19. September 2012, abgerufen am 1. Juli 2014.
- Hochspringen ↑ Jonathan Wright, Linda Johnson Larsen: Eating Clean For Dummies. John Wiley & Sons, 2011, ISBN 978-1-118-00013-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche (Google-eBook-Version)).
- Hochspringen ↑ Cynthia Sass: What is clean eating? CNN-Website, 23. Januar 2014, abgerufen am 3. Juli 2014.