Bruchmode
Die Bezeichnung Bruchmode (zweiter Teil engl. [məʊd]) ist charakterisierend für das Versagensverhalten von Werkstoffen, etwa Beton oder unidirektional (UD) verstärkten Faser-Kunststoff-Verbunden. Es orientiert sich an dem englischen Begriff Mode, der in der Bruchmechanik üblich ist und die Belastungsrichtungen von Rissen beschreibt.
Angegeben werden kann der Bruchmode etwa im Winkel zwischen Orientierung und Öffnungsrichtung des Risses, oder den Schubspannungs-Anteil am Bruch (DC, double couple, ein aus der Geotechnik übliches Verfahren).[1]
Die beiden gängigsten Bruchmoden für Faser-Kunststoff-Verbunde sind Zwischenfaserbruch (Zfb) und Faserbruch (Fb).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Stefan Köppel: Schallemissionsanalyse zur Untersuchung von Stahlbetontragwerken. Ausgabe 272 von Bericht. Hrsg.: Institut für Baustatik und Konstruktion ETH Zürich. vdf Hochschulverlag AG, 2002, ISBN 978-3-7281-2837-9, 5.7.1.2. Interpretation des Momententensors, S. 128 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).