Besetzung des Urwald Weißwasser

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Am 5. März 2016 besetzten Anti-Kohlekraft-Aktivisten Teile des Urwalds Weißwasser am Tagebau Nochten um die "Abbagerung" des Naturschutzgebietes zu verhindern.

Aktion[Bearbeiten]

Am frühen Morgen des 5. März 2016 begannen Aktivist des Projekts LAUtonomia Teile des Urwalds Weißwasser am Tagebau Nochten zu besetzen. Mit der Aktion soll laut dem Projekt, der örtliche Widerstand dauerhaft unterstützt werden. Der besetzte Urwald Weißwasser bei Trebendorf gilt als "neuralgischen Punkt des Tagebaus Nochten" (Neues Deutschland).[1]

Eine Woche nach der Besetzung veranstalteten LAUtomania ein "Waldfest" auf einer Wiese bei Mühlrose, bei dem Anwohner und AKtivisten feierten.

Forderung[Bearbeiten]

LAUtomania setzt sich gegen die Rodung des Waldes und die Weiterführung der Braunkohletagebaue in der Lausitz ein.[2] Ziel ist es, den Tagebau zu stoppen.

Des weiteren kündigte LAUtomania Widerstand gegen den Truppenübungsplatz Oberlausitz und gegen Massentierhaltung in der Region an.[3]

Reaktionen von Vattenfall[Bearbeiten]

Die Aktivisten seien nicht auf Einladung von Vattenfall da, machte der Sprecher von Vattenfall Thoralf Schirmer kurz nach der Besetzung deutlich. „Wir prüfen rechtliche Schritte.“ sagte er und gleichzeitig wolle man das Gespräch mit den Aktivisten suchen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Redaktion neues deutschland: Aktivisten blockieren den Tagebau Nochten in Sachsen (neues deutschland). In: www.neues-deutschland.de. Abgerufen am 20. März 2016.
  2. Robin Wood: Robin Wood — Lausitz. In: www.robinwood.de. Abgerufen am 20. März 2016.
  3. sz-online: Protest gegen Lausitzer Braunkohle. In: SZ-Online. Abgerufen am 20. März 2016 (de-DE).
  4. sz-online: Baum-Besetzer machen Vattenfall unruhig. In: SZ-Online. Abgerufen am 20. März 2016 (de-DE).
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