Bergisches Internat

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Das Bergische Internat - Gut Falkenberg
Schulform Staatlich anerkannte ganztägliche Ergänzungsschule mit Internat
Gründung 1977
Adresse

Gut Falkenberg 5-7

Ort Erkrath-Hochdahl
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Träger Bernd Kesseler
Schüler 207 (Stand 2012)
Lehrkräfte 15 (Stand 2012)
Leitung Bernd Kesseler
Website http://www.internat.de
Das Bergische Internat - Villa Wewersbusch
Schulform Staatlich anerkannte ganztägliche Ergänzungsschule mit Internat
Gründung 2012
Adresse

Wewersbusch 15

Ort Velbert-Langenberg
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Träger Bernd Kesseler
Leitung Michael Löser, Florian Kesseler
Website www.internat.de

Das Bergische Internat ist eine staatlich anerkannte, private Ergänzungsschule. Sie befindet sich seit 1977 auf dem Gut Falkenberg in Erkrath-Hochdahl sowie seit 2012 in der Villa Wewersbusch in Velbert-Langenberg. Das Bergische Internat führt zu allen gängigen staatlich anerkannten Abschlüssen, diese werden durch die Bezirksregierung Düsseldorf zentral durchgeführt.

Gut Falkenberg[Bearbeiten]

Erstmals um 1281 im Zehntregister des Stiffts Gerresheim geführt, wurde es viele Jahre landwirtschaftlich von der Familie Wirtz genutzt. Das ehemalige Bauerngut wurde Anfgang der siebziger Jahre erweitert, modernisiert und die Schul- und Internatsräume den Bedürnissen angepasst. Das historische und denkmalgeschütze Gebäude aus dem Jahre 1789 wird heute als Büro und Sekretariat genutzt.

Situation heute[Bearbeiten]

Das Bergische Internat verfügt über 11 Klassenräume, 3 davon in einem Anbau aus dem Jahre 1985. Neben einem begrünten Schulhof sowie Speise- und Computerraum verfügt das Bergische Internat über 40 Internatszimmer für insgesamt ca. 200 Schüler, davon ca. 85 im Internat.

Villa Wewersbusch[Bearbeiten]

Der Textilfabrikant und Kaufmann Wilhelm Hoddick errichtete für sich und seine Frau Bertha, geborene Colsman und seine vier Kinder im Jahre 1912 in der Stadt Langenberg ein Wohnhaus. Insgesamt wurden in der Zeit von 1821 - 1921 in Langenberg 43 Fabrikantenvillen gebaut, von Baumeistern wie Carl Raschdorff, dem Erbauer des Berliner Doms oder Arnold Fritsche. Diese Villen dienten den Hausherrn auch als großzügige Unterbringungsmöglichkeit für ihre Gäste und waren für ihre Zeit modern ausgerüstet. Die meisten Villen sind heute nicht mehr im ursprünglichen Familienbesitz, sondern werden sehr unterschiedlich, teils auch gewerblich, genutzt. Das Haus Wewersbusch ist heute denkmalgeschützt. 2011 sollte es in ein Hotel umgebaut werden, die Einrichtung des Hotels scheiterte allerdings an den Kosten für den erforderlichen Brandschutz.[1]

Situation heute[Bearbeiten]

Die Villa Wewersbusch, vormals Haus Hoddick, ist seit 2012 eine private Ganztagsschule mit Internat und wurde im Jahre 2011 vom Bergischen Internat erworben. Das Haus wurde renoviert und hat Plätze für 200 Internats- und Tagesschüler. Neben 12 Klassenräumen, 40 Internatszimmern, Musik und Kunsträumen verfügt das Bergische Internat in der Villa Wewersbusch über eine Sporthalle/Aula, einen Speiseraum mit Küche, einem Proberaum für die Schulband sowie mehrere Wohnzimmer.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Haus Wewersbusch – Teurer Ausstieg auf derwesten.de; Abgerufen am 7. Februar 2012
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