Beks

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BEKS (* 1990 in Kiew, Ukraine; bürgerlich Kirill Beks) ist ein deutscher Rapper, Produzent und Singer-Songwriter aus Stuttgart. Der Künstler ist auch als Laff Liryc bekannt und führt mit Liryc Records sein eigenes Label, auf welchem er seine Werke veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

Biografie[Bearbeiten]

pop|rap (2008)[Bearbeiten]

Anfang des Jahres erreicht Beks als einziger Solokünstler von über 1200 anderen Teilnehmern das Finale des John Lennon Talent Awards. Die Jury bezeichnet seinen Musikstil kurz als Rap, aber doch kein Rap, also Rap für ein Publikum abseits der HipHop-Szene.[1]

Am 18. Juli 2008 kommt Beks erstes vertriebenes Soloalbum pop|rap raus. Die Singleauskopplungen Pock Pock Bwa und Anne Will (samt dem ersten Musikvideo von Beks) werden deutschlandweit im Radio und auf gängigen Musikportalen gespielt. Das Album bekommt zumeist gute Kritiken u.a. eine positive Review in der Juice.[2]

Ciratou (2010)[Bearbeiten]

Am 12. März 2010 erscheint Beks zweites Solalbum Ciratou, dessen erste Single sineP up im dazugehörigen eine Folge von South Park parodiert. Durch Songs wie Le Grand Ciratou, So Ein Clown und Es Ist Doch Alles Egal attestierte die Juice, dass Beks zielsicher über die selbst produzierten, eingängigen Beats flowe und ein gutes Händchen für stimmige Hooklines zeige.[3]

Nichts (2014)[Bearbeiten]

Am 23. Mai 2014 erscheint Nichts, welches mit zwei Promo-Clips[4] im Vorfeld beworben wird. Es beinhaltet 16 Tracks und ist als Konzeptalbum angelegt. Die erste Single daraus ist "Helenes Fische", wobei das Video wohl auf Grund einer Klage seitens Helene Fischer nicht öffentlich gezeigt werden durfte. Es folgt ein Lyric-Video zum Titeltrack, später mit "Potentieller Käufer" dann ein Dank-Video an die Fans. "Mit meinem Weibchen" und "Der Beat lügt" werden als Equalizer-Clips auf Youtube online gestellt. Als letztes Video aus dem Album, wählt Beks "Angst vor der Wahrheit". Dieses ist ein künstlerisch angehauchter Animationsclip.

In seinem Blog[5] erklärt Beks, dass dieses Album die Trilogie abschließt, die er mit "pop|rap" begann.

Cranberry Juice (2017)[Bearbeiten]

Mit Cranberry Juice erscheint am 14. Juli 2017 das vierte Album von Beks in rein digitaler Form und enthält 14 Tracks, die er alle selbst produzierte. Vor dem Release werden die Videos zu "Cranberry Juice" und "Mit dir" veröffentlicht; "Oben" folgt einige Wochen später.

DEFEKT (2020)[Bearbeiten]

Nach knapp drei Jahren wird DEFEKT am 10. April 2020 wie schon der Vorgänger in rein digitaler veröffentlicht. Von den 14 Tracks erscheinen vorab die beiden Musikvideos "Wo bist du jetzt?!" und "Raumschiff". Etwa einen Monat später erhält auch "Mein Groove" ein Video.

Stil[Bearbeiten]

Beks ist zwar ein Rapper, hat jedoch viele Songwriting-Elemente in seiner Musik. In sehr vielen seiner Songs findet man melodiöse Passagen. Dazu gibt es einige Songs von Beks, auf denen er durchgehend singt. Beks' Vortrag (Flow) variiert in jedem Song und so kann man ihm kein Schema zuordnen. Inhaltlich bedient Beks ein sehr weites Spektrum, wobei die meisten seiner Songs von verschiedenen und offensichtlich semi-biografischen Erfahrungen handeln. Unterschwellige Gesellschaftskritik, ist dabei ein tragbares Element. Beks' Erzählweise nimmt viele verschiedene Perspektiven ein, wobei etwa die Hälfte aller Songs aus der Ich-Sicht sind. Besonders auffällig ist dabei die große Diskrepanz seiner Lieder, zwischen absoluter Lockerheit und höchster Melancholie. Es finden sich viele Quer- und Rückbezüge zu seinen eigenen Songs, wodurch eine Verbindung zwischen seinen Alben hergestellt wird. Textlich bewegt sich Beks zwischen hoch komplexer Lyrik und relativ einfacher und direkter Darbietung. Oft sehr humorvoll und mehrdeutig, aber auch vulgär und explizit.[6]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
  • 2008: pop|rap
  • 2010: Ciratou
  • 2014: Nichts
  • 2017: Cranberry Juice
  • 2020: DEFEKT
Singles
  • 2011: Nachtaktiv (feat. Seyer und Moe Soul)
Promo-Tracks
  • 2006: Tanz für Mich
  • 2007: It's Alright (feat. Gee C.)
  • 2008: Davaj Davaj
  • 2009: Die Welt in der Tasche
  • 2010: Ich Er und der Andere
  • 2011: Junge Ohne Trouble


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herr Merkt: Beks pop/rap Review. Abgerufen am 9. Februar 2012.
  2. JUICE Ausgabe 11/2008 Juice
  3. JUICE Ausgabe 06/2010 Juice
  4. Falk Schacht: Beks - Integrationsbeauftragter für Rapper. Abgerufen am 25. Mai 2015.
  5. Beks: Offizielle Seite/Blog von Beks. Abgerufen am 25. Mai 2015.
  6. rapgenius: rapgenius - Beks verified account. Abgerufen am 25. Mai 2015.

Weblinks[Bearbeiten]

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