BAG Health Care
BAG Health Care | |
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Rechtsform | GmbH |
Gründung | 1947 |
Sitz | Lich, Deutschland |
Leitung | Nicolas Sachsenberg |
Mitarbeiter | 150 (in Deutschland) |
Umsatz | 12 Mio. € (2007) |
Branche | Biotechnologie |
Produkte | In-vitro-Diagnostika, Produkte zum Hygiene-Monitoring. |
Website | www.bag-healthcare.com |
Stand: August 2014 |
Die BAG Health Care GmbH ist ein deutsches Familienunternehmen der biologisch-pharmazeutischen Industrie mit Sitz in Lich im Landkreis Gießen in Hessen. Sie entwickelt, fertigt und vertreibt schwerpunktmäßig Fertignährböden für In-vitro-Diagnostika mit den Schwerpunkten Transfusions- und Transplantationsdiagnostik, Krankenhaushygiene/MRSA-Erkennung sowie pharmazeutische Auftragsproduktion.
Geschichte[Bearbeiten]
1947 wurde von Gotthard Sachsenberg die Biologische Arbeitsgemeinschaft – kurz BAG – gegründet, zunächst als reines Entwicklungslaboratorium in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der Gefriertrocknung von Impfstoffen. Angesiedelt war die BAG anfangs in Räumen des Licher Schlosses. 1965 begannen sein Sohn Klaus und dessen Frau Margaretha mit der Fabrikation von Diagnostika und pharmazeutischen Produkten; in den siebziger Jahren erfolgte der Umzug in die leerstehenden Gebäude des alten städtischen Krankenhauses (ehemals Amtsgericht Lich).
In dritter Generation wurde 2001 die Leitung von Nicolaus Sachsenberg übernommen. Mit der Errichtung eines neuen Fabrikationskomplexes konnten ab 2004 die Kapazitäten insbesondere im Bereich der Gefriertrocknung, vervierfacht werden. 2007 wurde die BAG Biologische Arbeitsgemeinschaft umbenannt in BAG Health Care GmbH.
Die BAG Lich ist technologischer Vorreiter in der molekularen Schnellerkennung von Krankenhauskeimen, insbesondere von MRSA-Erregern.[1] In den Jahren 2008 bis 2013 wurde die BAG für das Projekt Automatisiertes Testsystem zur Bestimmung von Blutgruppenmerkmalen des Rhesus Systems über LÖWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz gefördert.[2]