BüchiGlasUster

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche
Büchi AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1946
Sitz Uster
Leitung Silvio Büchi
Mitarbeiter ca. 120
Branche Anlagen- und Apparatebau
Website www.buchiglas.com
Stand: September 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016

Die Büchi AG ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Uster, Schweiz. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Produktion von Reaktorsystemen und Pilotanlagen für die chemische und pharmazeutische Industrie sowie Forschungseinrichtungen. Die Büchi AG ist über lokale Niederlassungen und Distributoren in über 60 Ländern aktiv vertreten. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Begonnen hat alles 1946 in Uster mit der Produktion von Glasgeräten für Spitäler, Laboratorien und die Industrie. Bereits drei Jahre später entwickelten die Gebrüder Büchi mit der «büchiflex» Kugelschliffverbindung eine flexible, austauschbare Glasrohrverbindung. [2] Diese starkwandige Glasrohrverbindung mit einem PTFE-Dichtungsring bleibt bei hoher Dichtheit flexibel. [3] Das aus Borosilikatglas bestehende Glasverrohrungssystem ist durchsichtig, korrosionsbeständig und glatt, was Ablagerungen und somit Verunreinigungen verhindert. [4] 1964 wurde die Gebr. Büchi in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in Büchi AG umbenannt. [5]

Mit den Laborrührautoklaven, gefertigt aus korrosionsbeständigen Materialien, wurde 1979 eine zweite Produktlinie aufgebaut.

Geschäftsfelder[Bearbeiten]

Die Büchi AG entwickelt, konzeptioniert und produziert Produkte in folgenden Bereichen:

  • Glasanlagenbau für die Chemische und Pharmazeutische Industrie

Die Produktgruppe Glasanlagen umfasst Glasreaktoren, Nutschen­filter, Ausrührgefässe sowie Vorlagen und Gaswäscher. [6]

  • Druckreaktoren und Autoklaven für Petrochemie, Chemie, Pharma für Katalystorforschung, Hydrierung etc.

Eine Vielzahl der Reaktorsysteme der Büchi AG sind kundenspezifische Einzelanfertigungen. [7]


Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kunden/Referenzen Webseite von BüchiGlasUster. Abgerufen am 18. September 2020.
  2. Feuer zur Glasherstellung Nike Kulturerbe. Abgerufen am 17. September 2020.
  3. Ludwig Deibele, Ralf Dohrn: Miniplant-Technik In: WILEY-VCH, 2006, S. 43.
  4. Spannung herausnehmen In: ''Konradin Verlag'', 30. September 2004. Abgerufen am 26. September 2020.
  5. Jakob Büchi: Not macht erfinderisch. Uster, 2000, S. 107.
  6. Francis X. McConville: The Pilot Plant Real Book. 2. Auflage, In: FXM Engineering and Design, 2007, S. 2-4.
  7. Warum aus dem Oberland so viel Hightech kommt In: ''Tages-Anzeiger'', 12. März 2010. Abgerufen am 27. September 2020.
Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.

47.3559528.710071Koordinaten: 47° 21′ 21,4″ N, 8° 42′ 36,3″ O; CH1903: 696056 / 245789