Auswirkungen des La-Niña-Wetterphänomens in Lateinamerika 2010

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Die Auswirkungen des La-Niña-Wetterphänomens in Lateinamerika 2010 wurden durch den heftigen Regen ausgelöst.

Auswirkungen[Bearbeiten]

Ende November Anfang Dezember wütete ein Unerbittlicher Regen durch die Länder Venezuela, Kolumbien und Costa Rica. In Kolumbien ist bis Anfang Dezember Regenzeit. Aber der Regen bleibt im Dezember 2010 stark erhalten. Dank der Innertropischen Konvergenzzone, wo Winde aus dem nördliche und südliche Hemisphäre starke Stürme Aufeinandertreffen. Das Wetterphänomen La Niña verbessert die Situation. Denn das sammelt ein großes Gebiet an kühlen Meereswasser von Kolumbiens Pazifikküste.

Die stärken Regenfälle ziehen von Ost nach West, vorbei an der Küste von Venezuela und über den zentralamerikanischen Isthmus Der Regen zieht auch über der Küste von Panama vorbei, auch über das Land Costa Rica.[1]

Ereignisse[Bearbeiten]

In Kolumbien ereignete sich am Sonntag, den 6. Dezember gegen 14.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MEZ) in der Gemeinde La Gabriela im Norden der Stadt Medellín ein schweres Erdrutsch. Nach Angaben des Roten Kreuzes sollen bis zu 20 Häuser unter 50.000 Kubikmeter Erde verschüttet worden sein, 124 Menschen wurden verschüttet und es wurden 18 Leichen gefunden. Im Nachbarland Venezuela starben mehr als 170 Menschen.[2]

In Costa Rica mussten mehr als 2.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Im Land Venezuela kamen bei Überschwemmungen mehr als 20 Menschen ums leben und in Kolumbien über 170 Menschen wurden getötet. Es wurden 1800 Häuser beschädigt, 256.000 Wohnungen und mehr als 1,5 Millionen Menschen von den Ergebnissen betroffen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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