Aquaduin
Aquaduin | |
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Rechtsform | de:Interkommunale (de:Zweckverband) |
Gründung | 24. Dezember 1924 https://www.iwva.be/bedrijfsinfo/geschiedenis |
Sitz | Nordbelgien |
Leitung | Xavier Braet voorzitter,
Johan Verbauwhede, directeur-generaal |
Branche | de:Wasserversorgungsunternehmende:Abwasseren:Reclaimed water |
Website | https://www.aquaduin.be/ |
Aquaduin (bis 2021 Intercommunale Waterleidingsmaatschappij van Veurne-Ambacht – IWVA) ist ein westflämisches interkommunales Unternehmen für die Trinkwasserversorgung. Das Unternehmen ist eines von 5 flämischen Wasserversorgungsunternehmen unter dem Dach von nl:AquaFlanders.
Die Intercommunale Waterleidingsmaatschappij van Veurne-Ambacht – IWVA wurde am 24. Dezember 1924 zwischen den Gemeinden Adinkerke, De Panne, Nieuwpoort, Oostduinkerke und Veurne gegründet. Die Produktion konnte sofort mit der Trinkwasserversorgung aufgenommen werden, die während des Ersten Weltkriegs von der belgischen Armee in der Cabour-Domäne installiert wurde. Nach der notwendigen Modernisierung wurde 1927 mit dem Bau des Vertriebsnetzes begonnen. In den 1930er Jahren wurde in der Dünenpfanne von St. André (duinpan van St. André Sint-André (G. Scottlaan) an der Grenze zwischen Oostduinkerke und Koksijde) eine neue Gewinnung erschlossen. Koksijde kam 1934 dazu. Der Wasserbedarf stieg im Laufe der Jahre stark an, sowohl durch die Landwirtschaft als auch durch den sich entwickelnden Küstentourismus.
Die nl:Aquaduin versorgt 6 Gemeinden im de:Westhoek:
- de:Alveringem;
- de:De Panne,
- Teile von de:Diksmuide,
- de:Koksijde,
- de:Nieuwpoort und
- de:Veurne.
- Seit 2021 heißt das Unternehmen Aquaduin; rechtlich bleibt der Name IWVA ov erhalten.[1]
- 2017 ging die Produktion im Vergleich zu 2016 leicht zurück. 4.488.955 m³ Trinkwasser wurden in das Verteilungsnetz gepumpt, davon wurden mehr als 1 Million m³ von anderen Wasserversorgungsunternehmen zugekauft.
Zur Aquaduin gehört auch das Naturschutzgebiet fr:Doornpanne in de:Koksijde.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Torreele-Grundwasseranreicherung[Bearbeiten]
Seit 2002 setzt die IWVA, mit de:Ultrafiltration (UF) und de:Umkehrosmose (reverse osmosis RO) zum de:Reinstwasser aufbereitetes Abwasser zur Grundwasseranreicherung in Torrelle ein.[2]
Membranintegration[Bearbeiten]
Aquaduin nutzt die Membranintegration für ein Grundwasseranreicherungsprojekt in Nordbelgien. Die Trinkwasserversorgung in dieser Region (Abbildung 2.13) basiert historisch auf Grundwasser. Als die Produktionskapazität in der Region ausgeschöpft war, wurde ein Projekt zur künstlichen Wiederauffüllung dieses unbegrenzten Grundwasserleiters entwickelt, um zur Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Grundwasserversorgung beizutragen. IWVA entschied sich dafür, das Abwasser aus der Kläranlage nl:Wulpen (België) mit Membranen zu behandeln, um diesen Grundwasserleiter mit Neuwasser zu versorgen. Aufgrund der sensiblen Umweltbeschaffenheit des Neuanreicherungsgebiets unterliegt die Qualität des Versickerungswassers strengen Standards. Da das Abwasser einen hohen Salz- und Nährstoffgehalt aufweist. de:Umkehrosmose wurde als letzter Behandlungsschritt für die Produktion von Versickerungswasser gewählt, da es keine konventionellen Verfahren gibt, mit denen sowohl Salze als auch Nährstoffe entfernt werden können. Da die de:Umkehrosmose einen qualitativ hochwertigen Zufluss erfordert, musste das Abwasser vorbehandelt werden. Die Wahl fiel auf de:Ultrafiltration, da es Bakterien und verdächtige Verschmutzungen aus dem Speisewasser entfernt. Dieses Projekt war ein Erfolg und hat zu einer Reduzierung der Entnahme von natürlichem Grundwasser in der Region geführt (d. h. von 2,7 auf 2,0 mgd; oder 10.200 auf 7.400 m3/d). Die vorhandene Infrastruktur wurde so weit wie möglich genutzt, um die Entnahme zu minimieren Auswirkung auf die Umwelt. Insgesamt ist der Grundwasserspiegel seit Beginn des Anreicherungsprojekts gestiegen.
Technische Dokumentation der Aufbereitungsanlage in Torreele-Werks in Belgien
- Status des Projekts: In Betrieb seit 2002
- Kapazität 1,8 mgd, 3,8 ml/d
- Quellwasser, Sekundärabwasser der Kläranlage
- Vorbehandlung Chlor/Chloramine
- Membrantypen UF: Zennon (ZW500C)
- de:Umkehrosmose RO: Dow (30LE-440)
- Design-Flussmittel UF: 17,8 gfd, 7,3 lmh
- RO: 13,8 gfd, 5,7 lmh
- Pilottest 1996, verschiedene Quellwässer, verschiedene MF/UF- und RO-Systeme
- Integritätstest
- Haupttreiber für die Integration: Strenge Wasserqualitätsstandards für Grundwasser und begrenzte verfügbare Landfläche.
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Geschiedenis & Evolutie.
- Hochspringen ↑ Naturphänomen am Strand von De Panne: Süßwasserstrudel , [1](de:Karl Popper Human Nature ,die Natur des Menschen ist seine Unnatur)
- Hochspringen ↑ Jonathan R. Pressdee · 2006, Integration of Membrane Filtration Into Water Treatment Systems, S. 80
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