Altmärkische Bürgerstiftung

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Altmärkische Bürgerstiftung Hansestadt Stendal
Gründung 2011
Sitz Stendal
Vorsitz Jürgen Lenski
Website www.buergerstiftung-stendal.de

Die Altmärkische Bürgerstiftung Hansestadt Stendal ist eine im September 2011 gegründete Bürgerstiftung im Gebiet der Stadt Stendal und der Altmark.

Die Altmärkische Bürgerstiftung ist eine Gemeinschaftsstiftung, die eine Vielzahl von Zwecken in einem geografisch begrenzten Raum verfolgt. Sie will das Gemeinwesen nachhaltig stärken und zur Erhaltung des kulturellen und landschaftlichen Erbes der Altmark beitragen. Daher haben sich 74 Gründungsstifter im September 2011 zusammengefunden und die Stiftung in der Hansestadt Stendal gegründet.[1] Im Oktober 2013 hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen der Bürgerstiftung das Gütesiegel für Bürgerstiftungen verliehen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im September 2010 bildeten engagierte altmärkische Bürger verschiedener Professionen und gesellschaftlicher Stellungen einen Initiativkreis zur Gründung einer Bürgerstiftung. Aus diesem rekrutierten sich Arbeitskreise mit speziellen Aufgabenstellungen. So gab es einen Arbeitskreis für die Schaffung der Rechtsgrundlagen, wie zum Beispiel der Erstellung einer Satzung. Die Mitglieder eines weiteren Arbeitskreises beschäftigten sich mit Öffentlichkeitsarbeit; die eines anderen sorgten durch viele persönliche Gespräche mit Verantwortlichen von Firmen und Bürgern für die Bereitschaft, die Stiftung durch finanzielle Mittel (Spenden zum Start und vor allem durch Stifterbeiträge) zu unterstützen. Am 19. Mai 2011 war es dann so weit, und es konnte mit der rechtlichen Gründung der Stiftung im Rahmen einer Feier, bei der die Gründungsstifter zugegen waren, begonnen werden.[2] Vollendet wurde die Gründung der Bürgerstiftung mit der nun offiziellen Bezeichnung ”Altmärkische Bürgerstiftung Hansestadt Stendal” mit der Überreichung der Anerkennungsurkunde durch Vertreter des Landesverwaltungsamtes des Landes Sachsen-Anhalt und die feierliche Übergabe der Stifterurkunden an die Gründungsstifter in der Katharinenkirche zu Stendal am 16. September 2011.

Projekte[Bearbeiten]

Die Bürgerstiftung unterstützt oder initiiert zahlreiche Projekte in der Region. Am 18. Dezember 2013 wurde in der Wandelhalle im Stadthaus das Projekt Offene Bücherschränke in Stendal gestartet. Unter dem Titel Bildung im Vorübergehen hat die Bürgerstiftung ein Projekt gestartet, um Zusatzschilder an altmärkische Straßen zu finanzieren, die über den Namensgeber der Straße informieren.[3] In der Altmark gibt es mehrere Straßennamen, die auf die berühmten Namensgeber hinweisen. Oftmals tragen die Straßen in der Altmark seit Jahrhunderten ihren Namen. Aber nicht alle Straßennamen erklären sich von selbst, so dass es für die Bürger und Gäste der Stadt oft interessant ist, mehr über Bedeutung und Ursprung eines Straßennamens zu erfahren. Die Bürgerstiftung hat im Jahr 2013 für die Region der Altmark mit Unterstützung der Kreissparkasse Stendal zum ersten Mal einen Ideenwettbewerb für Gemeinnützigkeit ausgeschrieben. Ziel der Altmärkischen Bürgerstiftung war es, mit dem Ideenwettbewerb andere anzustiften, anderen Menschen Gutes zu tun und sich auf vielfältige und kreative Weise für sie einzusetzen. Die Projekten sollen dabei von bürgerschaftlichem Engagement getragen und Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Stiftungsvorstand[Bearbeiten]

  • Vorsitzender: Kay Timm
  • Stellvertreterinnen: Christel Stoldt, Marion-Kristin Mohr

Stiftungsrat[Bearbeiten]

Hennig von Katte von Lucke (Vorsitzender), Nils Ole Oermann, Klaus Schmotz, Hans-Jürgen Kaschade, Alexander von Bismarck, Reiner Verenkotte, Bernd Zorn, Carsten Wulfänger, Harald Schwerin, Klaus Mohnhaupt, Gottfried von Bismarck, Daniel Jircik

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen Bundesverband Deutscher Stiftungen: StiftungsReport 2012/13: Wie Stiftungen den sozialen Zusammenhalt stärken, Berlin 2013, ISBN 978-3-941368-25-5, S.116
  2. Hochspringen Volksstimme.de: Viele Ideen, aber die Projekte müssen reifen, abgerufen am 28. März 2014
  3. Hochspringen Generalanzeiger: Bildung im Vorübergehen - Erstes Zusatzschild für Straßennamen hängt in Stendal, 9. Juni 2013
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