Alternative Zahlungsmöglichkeiten

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Alternative Zahlungsmöglichkeiten sind Zahlungsmöglichkeiten, die als Alternative zu Kreditkartenzahlungen verwendet werden. Die meisten alternativen Zahlungsmöglichkeiten sind auf ein bestimmtes Wirtschaftssystem ausgerichtet oder wurden eigens für den elektronischen Online-Handel entwickelt und werden durch lokale Banken unterstützt und abgewickelt. Jede alternative Zahlungsmöglichkeit verfügt über einzigartige Einsatzmöglichkeiten und Zahlungsprozesse, einen Sprach- und Währungs-Support und ist durch regionale Gesetze geregelt.

Inhaltsverzeichnis

Varianten[Bearbeiten]

Die am weitesten verbreiteten alternativen Zahlungsarten sind Lastschriftkarten, Wertkarten, Prepaidkarten, direkte Lastschrift, Banküberweisungen, Telefon- und Handyzahlungen, Schecks, Bankanweisungen und Barzahlungen.

Eine Lastschriftkarte (auch Bankkarte oder Scheckkarte genannt) ist eine Plastikkarte, die beim Einkauf als Alternative zur Barzahlung eingesetzt werden kann.

Eine Wertkarte ist eine Plastikkarte, die bei Einkäufen als alternative Zahlungsart zur Barzahlung eingesetzt werden kann, wobei der Aussteller und der Karteninhaber übereinkommen, dass der abgezogene Rechnungsbetrag vollständig und fristgemäß gezahlt wird. Lastschrift- und Wertkarten werden in vielen Ländern verwendet und akzeptiert und können im Laden oder online benutzt werden.

Mit Prepaid- oder Geldkarten erhält man die Möglichkeit, durch einen auf der Karte oder einem Konto hinterlegten Geldwert zu zahlen. Der Hauptunterschied zwischen Geldkarten und Prepaid-Karten ist, dass Prepaid-Karten normalerweise auf den Namen des jeweiligen Kontoinhabers laufen, wohingegen Geldkarten im Normalfall anonym sind. In den USA werden Prepaid- und Geldkarten typischerweise über das Kreditkartennetzwerk abgerechnet. Das ist jedoch nicht für alle Karten dieser Art üblich, vor allem nicht außerhalb der USA.

Eine Direktabbuchung ist eine Anweisung, die ein Kontoinhaber seiner Bank gibt. Das bedeutet, dass die Bank einen Betrag direkt von einem anderen Konto abbucht. Bei der direkten Lastschrift verhält es sich umgekehrt, diese wird durch den Begünstigten eingeleitet. Die direkte Lastschrift ist in vielen Ländern möglich, u. a. in Großbritannien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Es ist geplant, die direkte Lastschrift im gesamten europäischen Zahlungsgebiet bis Ende 2010 einzuführen. In den USA, wo Schecks beliebter sind als Banküberweisungen, ist ein ähnlicher Service durch das Automated-Clearing-House-Netzwerk (Automatisiertes Zahlungssystem) möglich.

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Eine Bankanweisung (auch bekannt als elektronische Überweisung oder Guthaben-Überweisung) ist eine Methode, das Geld einer Person oder Institution (Objekt) an eine andere zu überweisen. Die elektronische Überweisung kann von einem Bankkonto auf ein anderes oder durch die direkte Überweisung von Bargeld an einer Kasse vorgenommen werden. Elektronische Banküberweisungen sind oft sehr vorteilhaft, um Geld zwischen verschiedenen Konten zu transferieren. Die Überweisungsdaten werden über ein sicheres System übertragen (wie beispielsweise SWIFT oder Fedwire) und verwenden IBAN- oder BIC-Codes.

Online-Überweisungssysteme sind in Europa sehr beliebte alternative Zahlungsmethoden. Die Überweisung wird hier vom Kunden eingeleitet, der sich auf der Website seiner Bank einloggt und die Zahlung an einen Händler bewilligt.

Eine Postüberweisung ist eine Überweisung, bei der der Zahlungsauftrag vom Zahlenden an die Bank gegeben wird, wodurch der Betrag auf das Konto des Empfängers überwiesen wird; die Bank des Empfängers tätigt die Überweisung. Postüberweisungen werden auch oft in Postdienststellen verwendet. In den USA wird diese Zahlungsart allerdings selten angewandt, obwohl automatisierte Zahlungssysteme oder Direktlastschriften die elektronische Version der Postüberweisung sind.

Die elektronische Zahlungsanweisung ist eine Variante beim Online-Banking. In seiner Art ist es ähnlich der Banküberweisung, da es dem Kontoinhaber erlaubt, Geld von seinem Abrechnungskonto an einen Kreditgeber oder Zwischenhändler zu überweisen, was dann kontenspezifisch angerechnet wird. Die Zahlung wird idealerweise elektronisch und in Echtzeit durchgeführt, obgleich manche Finanzinstitutionen und Zahlungsservices bis zum nächsten Werktag warten, um die Zahlung auszuführen. Die Bank kann normalerweise auch einen Papierscheck oder Bankwechsel ausstellen, falls ein Kreditgeber keine elektronischen Zahlungen durchführen und erhalten kann.

Bei der Telefonzahlung wird über die Telefonnummer des Konsumenten abgerechnet, indem der Betrag auf die normale Telefonrechnung angerechnet wird. Premium-Tarif-Nummern oder 0190-Nummern sind beispielsweise Nummern, bei denen bestimmte Dientleistungen angeboten werden und deren Gebühren höher als normal sind. Die Handy-Zahlung ist eine neue Zahlungsmethode, die sich schnell adaptiert hat – vor allem in Asien und Europa. Statt einer Zahlung in bar, mit Scheck oder Kreditkarte, kann der Kunde hier sein Handy nutzen, um für eine Vielzahl von Angeboten und Waren zu bezahlen. Die Gebühren werden dann über die Handy-Rechnung abgerechnet.

Ein Scheck ist ein übertragbarer Wechsel, der eine Bank anweist, einen bestimmten Betrag in einer bestimmten Währung vom angegebenen Konto des Ausstellers/Kontoinhabers auszuzahlen. Beide, Aussteller und Empfänger, müssen natürliche Personen oder juristische Instanzen sein.

Ein elektronischer Scheck (oftmals auch ACH oder E-Scheck) ermöglicht es Kunden aus den USA oder Kanada, Zahlungen sofort von ihrem Girokonto durchzuführen. Statt eines physischen Schecks gibt der Zahlende seinen Namen, den Betrag, die Bankleitzahl und die Kontonummer an. Die Überweisung wird elektronisch ausgeführt, und die Beträge werden vom Konto abgebucht.

Elektronischer Geldverkehr betrifft Geld, das nur elektronisch übertragen wird. Im Normalfall bedeutet das den Einsatz von Computernetzwerken, Internet und digitalen Kassensystemen. Elektronischer Geldtransfer (EFT) und Direktabbuchungen sind Beispiele für elektronischen Geldverkehr.

Geldanweisungen, beglaubigte Schecks und Reiseschecks sind alternative Zahlungsweisen, die im Handel anstelle der Barzahlung genutzt werden.

Nutzungsformen[Bearbeiten]

Die Anzahl alternativer Zahlungsmöglichkeiten ist angestiegen, was vor allem auf den steigenden Bedarf an Internet-Zahlungslösungen zurückzuführen ist. Eingeschränkte Möglichkeiten bei der Kreditkartenzahlung und lokale Zahlungsgewohnheiten in Kombination mit schwer zu erhaltenden Krediten und Sicherheitsängsten bei Online-Zahlungen haben die Anzahl alternativer Zahlungsmöglichkeiten weltweit ansteigen lassen. Alternative Zahlungsmöglichkeiten werden von regionalen Banken und Zahlungsabwicklern angeboten, die Händlern verschiedene Zahlungslösungen bieten. Die meisten alternativen Zahlungsmöglichkeiten verfügen über Online-Anwendungen und sind an elektronische Warenhaussysteme angebunden, die von Online-Händlern verwendet werden. Verschiedene Zahlungssysteme wurden speziell für web-basierte Händler entwickelt, um alternative Zahlungssysteme online anzuwenden und neue Märkte zu unterstützen oder zu erschließen. Alternative Zahlungsmöglichkeiten werden in Nordamerika, Europa und Asien eingesetzt und haben eine Durchdringung von 60 Prozent und mehr in verschiedenen Ländern. Oft sind es Sprache, Währung und Kundenservice sowie Vertrauen und Vertrautheit, die zum Erfolg der alternativen Zahlungsmöglichkeit in einem Land beitragen.

Lastschriftkarten und Kundenkarten werden weltweit als alternative Zahlungsmethode anerkannt. Manchmal können Lastschriftkarten sogar exklusiv zur Internetnutzung ausgestellt werden; es gibt dann keine physische Karte, nur eine virtuelle. Manche Systeme verlangen auch einen PIN wenn das Lastschriftverfahren für Online Zahlungen genutzt wird.

Das europäische Direkt-Lastschriftverfahren ist besonders beliebt, da in Europa ein geringerer Kreditkartengebrauch im Vergleich zu anderen Ländern, wie den USA, vorliegt. Überweisungen können in Echtzeit genehmigt werden, Geldtransfers in 1−3 Werktagen. Das Risiko von Ausgleichsbuchungen bleibt, doch der Gebrauch von zusätzlichen Verifikationssystemen verringert das Risiko beträchtlich. Viele Zahlungssystemanbieter pflegen auch eine große Betrugsdatenbank, die dabei hilft, das Risiko abzuschwächen.

Die Verwendung von Banküberweisungen zum Geldtransfer birgt absolut kein Risiko für den Händler, was sie für alle Händler gleichermaßen beliebt macht und Ausgleichsbuchungen minimiert. Ein Minuspunkt an diesem System aus Sicht des Händlers ist, dass die Rückzahlung nicht automatisch erfolgen kann und die Zahlung an sich nicht schnell erfolgt, da die Kunden den Betrag manuell überweisen müssen.

Elektronische Schecks erlauben es, Beträge direkt vom Konto des Kunden abzubuchen. Wiederkehrende Zahlungen können automatisch eingerichtet werden, und die persönlichen Informationen des Kunden werden regelmäßig verifiziert. Händler die sich dazu entschließen elektronische Schecks anzunehmen kommen in den Genuss einer einfachen Abwicklung, die eine große Anzahl an Kunden erreicht, die keine eigene Kreditkarte haben, oder nicht damit zahlen möchten. Elektronische Schecks sind jedoch für lange Abwicklungszeiten von bis zu 5 Werktagen bekannt und bergen überdies ein hohes Risiko an Ausgleichsbuchungen. Schecks, die verifiziert wurden, können nach der Abwicklung ungedeckt zurückkommen, was bedeutet, das der Kunde nicht genügend Geld auf dem Konto hat, um die Überweisung zu tätigen.

Telefonzahlungen sind ein System, welches es dem Kunden erlaubt, Produkte oder Services zu erwerben, indem er sein Telefon benutzt. In den meisten Fällen wird der Betrag via SMS oder Telefon bestätigt, bevor die Transaktion genehmigt wird. Der Endbetrag wird dann mit der Telefonrechnung des Kunden beglichen. Telefonabbrechungen werden in vielen Ländern akzeptiert und bieten dem Händler eine flexible Möglichkeit, Zahlungen anzunehmen, vor allem online, wo ein erhöhtes Betrugsrisiko besteht. Während es für den Kunden sehr bequem ist, gibt es für die Händler einige Punkte zu beachten: Zahlungsabwickler, die Telefonzahlungen anbieten, verlangen üblicherweise hohe Gebühren, da die Zahlungen über eine weitere zusätzliche Partei abgewickelt werden müssen, bevor sie den Händler erreichen. Die Zeit für die Abwicklung ist dadurch ebenfalls sehr lang, da die Gebühren nicht eingenommen werden, bevor der Kunde die Telefonrechnung bezahlt hat.

Vorteile für Händler[Bearbeiten]

Alternative Zahlungsmöglichkeiten sind bei Händlern stark in der Popularität angestiegen, da mehr Optionen immer auch mehr Verkäufe bedeuteten. Fast alle alternativen Zahlungsmöglichkeiten bieten eine Vielzahl an service-spezifischen Möglichkeiten und richten sich an einen globalen Online-Markt. Geolocation-Software, automatische Spracherkennung, sofortige Währungsumrechnung und weltweiter Support sind immer enthalten und erlauben es Käufern aus anderen Ländern, mit Ihrer regionalen Zahlungsweise zu zahlen, während sie gleichzeitig sozusagen im Ausland bei einem Web-Händler einkaufen. Im Gegensatz zur traditionellen Kreditkartenzahlung bieten alternative Zahlungsmöglichkeiten oftmals zusätzliche Sicherheitsmerkmale, welche die Händler vor Betrug oder Rücküberweisungsgebühren schützen, da die Zahlungsfähigkeit des Kunden überprüft wird und die Zahlungen direkt von einem Bankkonto getätigt werden. Die Banken garantieren die Zahlungen, und da es keine Ausgleichsbuchungen gibt, müssen Händler meistens keine Sicherheiten oder Rücklagen aufweisen. Außerdem werden die Konten in Echtzeit überprüft, und Anti-Betrugs-Module überwachen die Überweisungen, ähnlich wie es bei Kreditkartenzahlungen der Fall ist.

Vorteile für Kunden[Bearbeiten]

Alternative Zahlungsmöglichkeiten sind heute in vielen Regionen die bevorzugte Form der Online-Zahlung für Käufer. Alternative Zahlungsmöglichkeiten geben dem Kunden mehr Wahlmöglichkeiten bei der Zahlungsweise und erlauben es, zwischen verschiedenen bekannten Methoden zu wählen. Sprache, regionale Anwendung und Vertrautheit mit der Zahlungsart in Verbindung mit dem Vertrauen, das die Kunden ihrer Bank entgegenbringen, steigern die Nutzungshäufigkeit zusätzlich. Außerdem entscheiden sich viele Kunden für die Nutzung alternativer Zahlungsmöglichkeiten aus Gründen der Sicherheit, bspw. gegenüber Kreditkartenzahlungen. Viele alternative Zahlungsmethoden verlangen zusätzliche Sicherheitsstufen, wie Nutzername, Passwort oder PIN, um den Käufer zu schützen.

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