Agnes Voigt

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Agnes Voigt (* 20. Januar 1944 in Zell im Wiesental) ist eine deutsche Malerin, Fotografin und Autorin.              

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Agnes Voigt wuchs in Ahrensburg auf, wo sie die Stormarnschule besuchte. Sie studierte von 1962 bis 1966 an der Werkkunstschule Hamburg, heute: Hochschule für angewandte Wissenschaften, bei Gisela Bührmann Freie Graphik und von 1966 bis 1971 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei bei Willem Grimm, Gotthard Graubner und Kurt Kranz. 1966 wurde Agnes Voigt in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Sie ist Mitglied des Alumni Vereins der Studienstiftung Hamburg. 1982 Lehrauftrag für Farbe und Form, Hochschule für angewandte Wissenschaften,

Sie ist mit dem Maler und Bildhauer Peter Fetthauer verheiratet. Sie haben drei Kinder. Agnes Voigt lebt und arbeitet in Hamburg.

Werk[Bearbeiten]

Agnes Voigt setzt sich in ihrem Werk mit der Farbe und ihrer erotischen Ausstrahlung auseinander. Seit 1993 arbeitet sie an dem medienübergreifenden Projekt Vulkanstein, welches Malerei, Zeichnung, Fotografien, Plastiken und eine Klanginstallation umfasst. Ab 2002 gab es erzählerische Elemente in ihren Großzeichnungen. Seit 1992 betreibt sie eine intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie, in der sie ihre Erfahrungen aus der Malerei einbringt. 2005–2009 entstand die Fotoserie Stille Orte. Ab 2008 folgte die fortlaufende Porträtserie: Besucher im Atelier; 2012–2015 die Fotoserie City Nord, Hamburg. 2011 erschien ihr Roman Der Lehrer, in dem sie die Kindheit in einer Kleinstadt der Nachkriegszeit beschreibt.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1995: Vulkanstein, Kunst & Co., Flensburg
  • 1998: Vulkanstein, Kunsthaus Lübeck
  • 1999: Vulkanstein, Kunstverein Aurich e.V.
  • 2011: Agnes Voigt, Kunstverein Aurich e.V. / Kunstpavillon am Ellernfeld, Aurich
Gruppenausstellungen
  • 1967: Selbstbildnisse, Galerie in der Domstraße, Hamburg
  • 1969: Stilleben, Kleine Galerie, Lübeck
  • 1970: Stilleben, Das kleine Format, Kunsthaus Hamburg
  • 1972: Selbstbildnisse, 20 Junge Hamburger, Kunsthaus Hamburg
  • 1980: Stilleben, Galerie Hauptmann, Hamburg
  • 1986: Stilleben, Galerie Günther Kruse, Flensburg
  • 1998: art multiple, Düsseldorf
  • 2012: Innenansichten, Kunstscheune Radbruch, Radbruch[1]
  • 2012: 20 junge Hamburger, Kunsthaus Hamburg, Hamburg
  • 2015: beinander, Kunst & Lyrik – 35 Booklets, Landdrostei, Pinneberg[2]

Publikationen[Bearbeiten]

  • Vulkanstein. Katalog zur Ausstellung in der Galerie KUNST & CO, Flensburg: KUNST & CO, 1995
  • Stille Orte. In: Scheidewege. Zeitschrift für skeptisches Denken, 2009/2010, Nr. 39, Stuttgart: S. Hirzel Verlag, 2010, Seite 288, ISBN 978-3-7776-1687-2.[3]
  • City Nord. In: Scheidewege. Zeitschrift für skeptisches Denken, 2015/2016, Nr. 45, Stuttgart: S. Hirzel, Seite 369, ISBN 978-3-7776-2541-6.
  • Der Lehrer. Roman, BOD, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-1107-7

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kunstscheune Radbruch, Ausstellungen 2012, kunstscheune-radbruch.de
  2. Ausstellungen auf artfacts.net
  3. Einblick in die ersten zwei Seiten (PDF-Datei)
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