Adolph-Kolping-Stiftung
Adolph-Kolping-Stiftung | |
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Zweck: | Förderung von Personen und Institutionen, die sich auf sozialem Gebiet durch mitmenschliches Handeln hervortun |
Vorsitz: | Bürgermeister der Stadt Kerpen |
Bestehen: | 1983 |
Sitz: | Kerpen |
Die Adolph-Kolping-Stiftung hat die Aufgabe, Personen oder Institutionen zu fördern, die sich - gleich in welcher Weise - auf sozialem Gebiet durch mitmenschliches Handeln hervortun. Hierzu vergibt die Stiftung jährlich, spätestens aber alle 2 Jahre, einen Adolph-Kolping-Preis, der mit einer Zuweisung von Geldmitteln verbunden ist. Der Preis soll an solche Personen oder Institutionen vergeben werden, die sich im Sinne Adolph Kolpings besondere Verdienste erworben haben. Im Einzelnen handelt es sich um die Förderung von Jugendpflege und Jugendfürsorge, Volks- und Berufsbildung sowie Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Gründung[Bearbeiten]
Zu Ehren des Gesellenvater Adolph Kolpings beschloss am 27. April 1982 der Rat der Stadt Kerpen, eine rechtsfähige Adolph-Kolping-Stiftung zu errichten. Die konstituierende Sitzung des Vorstandes fand am 3. Februar 1983 im Sitzungssaal des alten Horremer Rathauses statt.
Organe[Bearbeiten]
Stiftungsorgane sind Vorstand und Kuratorium, deren Mitgliedschaften an haupt- oder nebenamtliche Funktionen außerhalb der Stiftung gebunden sind. Diejenigen, die ein Amt innehaben, sind also so genannte "geborene" Vorstands- oder Kuratoriumsmitglieder. Nach § 7 der Stiftungssatzung bestehen sowohl der Vorstand als auch das Kuratorium aus 6 Mitgliedern. Dabei übernimmt die jeweilige Bürgermeisterin oder der Bürgermeister den Vorsitz. Alle Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Finanzierung[Bearbeiten]
Die Finanzierung des Stiftungszwecks - die Vergabe des Kolpingpreises - erfolgt aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und durch Spenden, die steuerlich abzugsfähig sind.
Preisträger[Bearbeiten]

- 1984: Paulo Link Zentralpräses des Kolpingwerkes in Sao Paulo/Brasilien
- 1985: Willi Kowalski Ehrenamtlicher Geschäftsführer des Jugendsozialwerkes e.V.
- 1987: Osvaldo Rubilar Aguayo Vorsitzender des Chilenischen Kolpingwerkes
- 1988: Valentine Dittmann
- 1990: Kolpingwerk im Bereich der Berliner Bischofskonferenz
- 1991: Heinrich Festing
- 1993: Kolpingwerk Ungarn
- 1994: Initiativgruppen zur Betreuung von Asylbewerbern u. Aussiedlern - „Pro Asyl“ Horrem, „Manche Not ist leise“ Türnich, „Runder Tisch“ Sindorf, „Aussiedlerhilfe“ Buir
- 1995: Salvatorian Sisters Greek Catholic School Nazareth
- 1997: Sibylle Eilers u. Missio-Ausschuß der Pfarrgemeinde St. Martinus Kerpen
- 1998: NOTEL Notschlafstelle für Drogengebraucher der Spiritaner in Köln
- 2000: Kolpingwerk Albanien und Verein “Hilfe für Bosnien“
- 2001: Pater Leopold Scheifele
- 2003: Provinzialat der Salvatorianerinnen in Kerpen-Horrem
- 2004: Haus St. Anton in Plein
- 2005: Marga-und-Walter-Boll-Stiftung
- 2006: Teestube Lichtblicke und Mittagstisch für Nichtsesshafte
- 2008: Perspektive Rhein-Erft-Kreis e.V.
- 2010: Kolpingwerk Südafrika und Kerpener Tafel e.V.
- 2011: Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen im Rhein-Erft-Kreis e.V.“
- 2012: Kolpingsfamilie Oswiecim
- 2013: Kerpener in Not e.V
- 2014: Hospiz Stadt Kerpen e.V.
- 2015: Deutsche Kamerun-Hilfe