Wonderloch Kellerland

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Homepage Wonderloch Kellerland, 2011

Wonderloch Kellerland ist ein deutsch-amerikanischer Projekt- und Ausstellungsraum, der Anfang 2010 von René Luckhardt in seinem Berliner Apartment gegründet wurde. In den Ausstellungen und Veranstaltungen werden aktuellen Tendenzen zeitgenössischer Kunst präsentiert, die sich in erster Linie der Avantgarde, Psychogeografie, Outsider-Kunst und zeitgenössischer Malerei verpflichtet fühlen.

Der Name bezieht sich auf Dostojewskis Aufzeichnungen aus dem Kellerloch und Lewis Carrols Alice’s Adventures in Wonderland. Vorbild sei außerdem Ludwig II. von Bayern, „der größte Kellerloch-Künstler überhaupt“[1].

Zur Philosophie des Projektes äußern sich die Betreiber so: "Kellerloch bezeichnet, wie Nietzsche das über Dostojewskis Aufzeichnungen aus dem Kellerloch sagt, einen geistigen Raum an der Peripherie, im kulturellen Schwebezustand. Einen Zustand also, den man als Künstler durchlaufen muss – wie Lewis Carrolls Alice im Hasenloch – um ins Wunderland zu gelangen, um neu zu erblühen, frische Kräfte freizusetzen."[2]

Bisherige Ausstellungen zeigten Werke von Bob Rutman, Josef Kramhöller, Friedrich Schröder Sonnenstern und Martin Kippenberger, der slowenischen Kuenstlergruppe Laibach, oder eine Gruppenausstellung oesterreichischer KuenstlerInnen, kuratiert von Elke Krystufek und Stefan Bidner. Seit 2011 gibt es die von Hans-Peter Thomas geleitete Dependance in Los Angeles.


Weblinks[Bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview ART Magazin.
  2. Gunnar Lützow: Das Kellerwunder. In: Tip Berlin (14/2011).


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