Wolfram Reuter

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Wolfram Reuter (* 2. April 1909 in Renningen; † 15. Januar 1973 ebenda) war ein deutscher Kommunalpolitiker der CDU. Von Januar 1962 bis Januar 1970 war er Bürgermeister der Stadt Renningen sowie mehrmals Delegierter auf Landes- und Bundesparteitagen der CDU.

Leben[Bearbeiten]

Reuter wurde 1909 im baden-württembergischen Renningen, einer Stadt im heutigen Landkreis Böblingen, geboren und wuchs in gut bürgerlichen Verhältnissen auf. Zu Beginn der 1930er Jahre studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Mitglied der CDU. 1942 heiratete er seine Frau Liselotte (* 1920) mit der er zwei Töchter hat. 1951 wurde er Mitglied im Gemeinderat der Stadt Renningen für seine Partei.

Im Jahre 1961 bewarb sich Reuter für das Bürgermeisteramt und wurde mit 57 Prozent der abgebenen Stimmen gewählt, woraufhin er im Januar dieses Amt übernahm. In dieser Funktion verfügte er über einen großflächigen Ausbau von Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus sprach er sich für eine bessere Zugverbindung seiner Stadt an die Region aus. Während der 1960er Jahre war Reuter außerdem mehrfach Delegierter auf Landes- und Bundesparteitagen der CDU. Ab 1968 kam es zu mehr und mehr personelle Querelen im Gemeinderat und seinem Mitarfbeiterstab im Rathaus, sodass gemutmaßt wurde, die CDU könne bei den Bürgermeisterwahlen 1969 einen anderen Kandidaten aufstellen. Am 16. Dezember 1968 äußerste Reuter seinen Verzicht auf eine erneute Wahl zum Bürgermeister. Er schied zu Jahresbeginn 1970 aus dem Amt. Das letzte Jahr seiner Amtszeit hatte er kaum noch politische Handlungen vorgenommen. Nachdem Ende war er ein entschiedener Gegner der Kreisreform in Baden-Württemberg und sprach sich gegen die Eingemeindung von Malmsheim 1972 nach Renningen aus.

Wolfram Reuter starb am 15. Januar 1973 im Alter von 63 Jahren nach einem Herzinfarkt. Seine Frau Liselotte lebt heute in Ditzingen-Hirschlanden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stadtgeschichte Renningen., Magnus Braun 2004
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