Wolfgang Trauth

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Wolfgang Trauth ist deutscher Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Gruppenanalytiker, Lehrtherapeut und Verleger.

Leben[Bearbeiten]

Dr. Wolfgang Trauth studierte Psychologie und Sozial- und Erziehungswissenschaften mit Abschluss sowie Nebenfachstudium der theoretischen Medizin, Soziologie, Philosophie. Er ist Psychoanalytiker und Gruppenpsychotherapeut. Kassenzulassung als approbierter Psychologischer Psychotherapeut für Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Gruppentherapie bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Er arbeitet seit 1978 in eigener Praxis in München und als Lehranalytiker und Lehrtherapeut, Dozent und Supervisor der Landesärztekammer und im staatlich anerkannten Ausbildungsbereich zur Approbation von Psychologischen Psychotherapeuten an mehreren therapeutischen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Er ist Ausbildungsleiter für Tiefenpsychologie/Psychoanalyse an einem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut und einem kulturpsychoanalytischen Institut sowie Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften. Langjährige Lehrtätigkeit im Hochschulbereich.

Trauth ist Vorsitzender der Gesellschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie (GPP gem.e.V.) und Vorsitzender der Weiterbildungskommission des Deutschen Arbeitskreises für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (DAGG-KuP).

Werk[Bearbeiten]

Das regulative Struktur- und Inszenierungskonzept von Trauth - ein relationales, selbstregulatives Beziehungs- und Inszenierungskonzept (seit 1979) - basiert auf den mit seinen Patienten gewonnenen Erkenntnissen (auch mit strukturell-gestörten und psychotisch-reagierenden Patienten).

Dem regulativen Konzept liegt eine kritische Reinterpretation des triebpsychologische Ansatzes zugrunde (z.B. des: Spannungsabfuhr- und Konstanzprinzips, Konzepts einer primärharmonischen Ur-Phase und Durchgangsphase der Spaltung sowie weiterer, darauf aufbauender psychoanalytischer Konzepte (Abwehr- und Narzißmuskonzept der klassischen und weiterentwickelten Psychoanalyse).

Schriften[Bearbeiten]

  • Viele Veröffentlichungen seit 30 Jahren in psychotherapeutischen, psychoanalytischen und kulturanalytischen Fachzeitschriften u.a. in der Zeitschrift für Psychoanalytische Psychotherapie (ISSN 0177-3496), Zeitschrift Psychotherapie in Psychiatrie, Psychotherapeutischer Medizin und Klinischer Psychologie (ISSN 1430-9483), Texte zur Kunst (ISSN0940-9596) sowie Buchbeiträge und Herausgeberschriften.
  • Zusammenfassung von Arbeiten 1979-1997 in: Zentrale psychische Organisations- und Regulationsprinzipien und das psychoanalytische Verständnis von Abwehr und Regulation - Psychoanalytische Grundlagenforschung. Zeitschrift für psychoanalytische Psychotherapie. Psychoanalytischer Verlag. München 1997. ISBN 3931672-00-X.
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