Wolf Dieter Enkelmann

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Wolf Dieter Enkelmann (* 13. Juni 1955 in Münster (Westfalen)) ist als deutscher Philosoph auf Wirtschaftsphilosophie spezialisiert. Seit 2001 ist er Direktor für Forschung und Entwicklung des Münchner Instituts für Wirtschaftsgestaltung (IfW), das sich der Profilierung der spezifischen Traditionen philosophischen Wirtschaftsdenkens widmet.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur in Münster (Westfalen) 1974 und zwei Jahren als Zeitsoldat begann er 1976 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München sein Studium der Politik-, Kommunikations- und Sozialwissenschaften sowie der Geschichte und Philosophie. Nach dem Abschluss des Studiums 1987 mit dem Magister in Philosophie beteiligte er sich weiterhin an Forschungsprojekten von Eberhard Simons an der philosophischen Fakultät der LMU zur Philosophie der Antike, des Deutschen Idealismus sowie zu Nietzsche und zur zeitgenössischen französischen Philosophie. Parallel beschäftigte er sich mit Kulturarbeit in den Bereichen Bildende Kunst, Musik und Theater. 1994 promovierte er an der philosophischen Fakultät der LMU.

2001 wurde er zum Direktor für Forschung und Entwicklung des neu gegründeten Instituts für Wirtschaftsgestaltung (IfW) in München ernannt und leitet seither die Forschungsarbeit des Instituts. 2006 erhielt er einen Lehrauftrag für philosophische Ökonomik am Philosophie-Department der LMU. Außerdem ist er als Berater verschiedener Institutionen tätig und seit 2010 Mitglied des Beirats der Earthrise Society in München. Seit 2009 arbeitet er gemeinsam mit dem Mathematiker und Philosophen Andreas Beck an Forschungsprojekten zur Wirtschaftsphilosophie.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Wirtschaftsphilosophie[Bearbeiten]

  • Das Schöne, Wahre und Gute im ökonomischen Ethos. In: Connection spezial: System Mensch. II/02, Mai 2002
  • Das „Thier, das versprechen darf“ und die Bedeutung der Gläubiger-Schuldner-Kontrakte für Entstehung und Perspektive des Denkens. (Vortrag anlässlich der Internationalen Konferenz „Nietzsches Wissenschaftsphilosophie“ an der TU Berlin, 18. – 21.7.2010), erscheint in: G. Abel, M. Brusotti; H. Heit (Hrsg.): Nietzsches Wissenschaftsphilosophie. Nietzsche’s Philosophy of Science. Berlin 2010
  • Beginnen wir mit dem Unmöglichen. Jacques Derrida, Ressourcen und der Ursprung der Ökonomie, Marburg 2010
  • mit Andreas Beck: wahnsinnig reich. Das Buch über Geld, die Krise und die moderne Gesellschaft, Augsburg 2010

Natur- und Sozialphilosophie[Bearbeiten]

  • Natur und Politik. In: Werk und Zeit. II/89, München 1989
  • mit Eberhard Simons: Gesundheit und Krankheit. Gedanken und Erfahrungen zu einem offenen Problem. In: Naturheilpraxis, Fachzeitschrift für Naturheilkunde, Erfahrungsheilkunde und biologische Heilverfahren. 10/94, München 1994
  • Natur- und Weltbezug Zur Genese und philosophischen Kritik der metaphysischen Voraussetzungen des naturwissenschaftlichen Diskurses. (Dissertation, 1994), Marburg 1997

Kunstphilosophie[Bearbeiten]

  • mit Eberhard Simons: Emotion und Methode. Ein philosophisch-künstlerisches Projekt. In: Emotion und Methode - metodo e emozione. hrsg. von Eberhard Simons und Jockel Heenes, mit Jochims, Heenes, Wagner, Griffa, Arico, Scaccabarozzi, (deutsch, italienisch) München 1987
  • Die Kraft des Spaßes liegt im Ohr von dem, der ihn hört, nicht nur auf der Zunge von dem, der ihn macht" (Shakespeare). Programmheftbeitrag, a.a.O., Wien 1992
  • Das Erdspiel – Last und Lust, A.G. Topp. Howling Wolf. hrsg. v. d. Stiftung für Kunst und Kultur e. V., Bonn 1993
  • Was geschieht, bestimmt der Ort. In: Was geschieht bestimmt der Ort – Le lieu détermine ce qui arrive. hrsg. v. Berufsverband der Bildenden Künstler (BBK), Lieu d‘art contemporain Hameau du lac (L.A.C.), (deutsch/franz.), München/Sigean 2000

Weblinks[Bearbeiten]

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