Wilma Fahnler

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Wilma Fahnler, geb. Geldmacher, (* 16. Dezember 1913 in Bremerhaven; † 22. Juli 2001) war eine deutsche Aquarellmalerin.

Leben[Bearbeiten]

Von Beruf war sie leitende Medizinisch-Technische-Assistentin im Röntgen-Institut der Städtischen Krankenanstalten Bremen. Schon in ihrer Jugendzeit malte sie vorwiegend Aquarelle und Strichzeichnungen. Aus dieser Zeit gibt es nur wenige Werke, da diese durch Kriegswirren in Hannover verbrannten.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse ließen es nicht zu, dass Fahnler ein Kunststudium beginnen konnte. Ihr Vater Paul Geldmacher, damals Beamter der Stadt Bremerhaven, wollte, dass die Tochter einen „anständigen“ Beruf lernt. Auch ihre zweite künstlerische Neigung, das Geigespielen, konnte sie nur als Hobby ausführen.

Erst ab 1970 konnte sie sich ganz der Kunst widmen. So suchte sie den Kontakt zu anderen malenden Künstlern und belegte entsprechende Lehrgänge u. a. in Worpswede, Mainau, Chur und Meran. Ausgestellt wurden ihre Arbeiten u.a. in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Solingen, Westerland auf Sylt, Bad Nauheim, Bad Wildungen, Travenbrück, Überlingen und Meran.

Vorwiegend malte sie Aquarelle von Blumen, Pflanzen und Landschaften. Neben Aquarellen malte sie auch in Kohle, Strich - und Kreidezeichnungen. Über 500 Werke entstanden in Bremen und auf Reisen ins südliche Europa in den Jahren 1970 bis 1995. Ihr Gesundheitszustand hinderte sie aber an weiterem kreativen Schaffen. In den letzten Lebensjahren litt sie darunter, nicht mehr reisen und malen zu können.

Unterzeichnet sind ihre Bilder sowohl mit W. Fahnler, Wilma Fahnler als auch mit W.Geldmacher, WG oder WG Fahnler, meistens mit Jahreszahlen.

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