Willi Herrmann (SS-Mitglied)

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Willi Hermann (* 12. Mai 1905 in Pommerensdorf, Kreis Randow) war als SS-Mann im Wachdienst des Lagers Bredow bei Stettin 1933/1934 eingesetzt, welches der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) als Polizei-Gefängnis diente. Während seiner Dienstzeit im Lager Bredow beging er mit anderen Wachen schwerste Verbrechen gegen die körperliche Unversehrtheit der Inhaftierten.

Dienstpositionen[Bearbeiten]

Der gelernte Metzger wurde 1932 Mitglied der NSDAP und der SS. Im Zeitraum von 1933 bis 1934 wurde er als SS-Wachmann im Lager Bredow eingesetzt. Nachdem die unhaltbaren Zustände im Lager bekannt wurden, erfolgte am 24. März 1933 sein Ausschlusss aus der SS: In einem Prozess vor dem Landgericht Stettin lautete der Urteilsspruch für Herrmann auf sechs Jahre Gefängnis wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung. Trotz dieser Verurteilung verlor er nicht die Mitgliedschaft in der NSDAP, die 1938 ihm bestätigt wurde.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Thévoz et al. (Hrsg.): Pommern 1934/35 im Spiegel von Gestapo-Lageberichten und Sachakten. (Darstellung). Grote, Köln 1974, ISBN 3-7745-0294-3, S. 290 (336 S.).
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