Will Sommer

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Will Sommer (* 19. März 1906 in Günhoven; † 17. März 1974 in Rheindahlen) war ein deutscher Bildhauer und Künstler.

Leben[Bearbeiten]

Will Sommer wurde 1906 in Günhoven geboren und zog 1913 nach Wickrathhahn. Von 1913 bis 1921 besuchte er dort die Volksschule. Anschließend absolvierte er eine Schreinerlehre und besuchte von 1932 bis 1934 die Kunstgewerbeschule Aachen als Schüler von Professor Hein Minkenberg, von 1934 bis 1936 war er Schüler von Professor Helmuth Schepp. Von 1936 bis 1940 war er als freischaffender Künstler tätig. In dieser Zeit entstand die „Rheindahlener Krippe“. Während seines von 1940 bis 1945 dauernden Kriegsdienstes heiratete er 1942 in Rheimdahlen Helena Blum, mit der drei Kinder hatte. Von 1945 bis 1953 war er weiterhin freischaffend tätig. In dieser Zeit schuf er 1950 die Madonna am „Dörnchen“ als Steinguss, eine Maria, die ihren vom Kreuz genommenen Sohn vorzeigt mit Blick in Richtung des Ortes Rheindahlen. 1953 ging er als Erzieher an die Blindenschule in Düren. Anschließend war er ab 1961 als Werkerzieher im Heilpädagogischen Landesjugendheim Süchteln tätig. 1968 ging er in den Ruhestand. Sommer starb 1974 in Rheindahlen.

Will Sommer wird als mit der Heimat tief verbundener Mensch beschrieben, der mit Frohsinn, Engagement und Tiefgang lebensnahe Plastiken geschaffen hat. Ebenso setzte er sich ein, diese Kunst auch dem jugendlichen Nachwuchs näher zu bringen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Weihnachtskrippe in der Rheindahlener Kirche St. Helena
  • St. Matthias in der Linner Bunkerkirche
  • Christus in der Notkirche Wickrath
  • Muttergottesstatue am Bilderstock "Dörnchen" im Merreterfeld

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

  • 1986 wurde die katholische Will-Sommer-Grundschule in Rheindahlen nach ihm benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Margret Sommer-Kremers, Helmut E. Kremers: 1906 - 2006: Zum 100. Geburtstag von Will Sommer. Eigenverlag.
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