Wilhelm Michalski

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Wilhelm Michalski (* 29. Januar 1890 in Stolp, Pommern) war ein Angehöriger der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), der als SS-Obersturmführer und Kriminalkommissar leitende Funktionen übernahm.

Werdegang[Bearbeiten]

Der gelernte Kaufmann wurde 1909 Berufssoldat. Am Ersten Weltkrieg nahm er von 1914 bis 1918 teil. Ab dem Jahre 1922 diente er beim Grenzpolizei-Kommissariat Köslin (GPK Köslin) im Range eines Polizeiwachtmeisters. In der Regierung in Köslin war er 1923 beschäftigt. Im Jahre 1925 wechselte er zur Landeskriminalstelle Köslin.

Dienst bei der Gestapo[Bearbeiten]

Im Mai 1933 wurde er Angehöriger der Gestapo bei der Staatspolizeistelle Köslin (Stapo Köslin). Zum Kriminalbezirkssekretär (KBS) wurde er 1935 ernannt. Mitglied der NSDAP und SS wurde er am 1. Mai 1937. Zum Leiter der Gestapo-Außenstelle Kolberg wurde er am 1. November 1937 ernannt. Am 1. Oktober 1939 erfolgte seine Abkommandierung zum Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD Warschau (KdS Warschau). Zum Kriminalkommissar und SS-Obersturmführer wurde er 1944 befördert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Thévoz et al. (Hrsg.): Pommern 1934/35 im Spiegel von Gestapo-Lageberichten und Sachakten. (Darstellung). Grote, Köln 1974, ISBN 3-7745-0294-3, S. 298 (336 S.).
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