Wilfried Liedtke

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Wilfried Friedrich Hubert Liedtke (* 17. Dezember 1935 in Köln; † 16. Februar 2011 in Leer (Ostfriesland)) war ein deutscher Arzt.

Wilfried Liedtke bei seinem 75. Geburtstag

Leben[Bearbeiten]

Liedtke wurde als einziges Kind des Polizisten Friedrich Wilhelm Liedtke und seiner Frau Änne Liedtke (geb. Esch) in Köln geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Köln, Saarbrücken, Hildesheim und Mechernich (Eifel). Ab 1943 zog er mit seiner Mutter Änne Liedtke und seiner Großmutter Gertrud Esch (geb. Paulus) wieder nach Hildesheim, wo er 1958 am Gymnasium Josephinum auf dem humanistischen Zweig das Abitur bestand. Ab dem Sommersemester 1958 studierte er an der Georg-August-Universität Göttingen Medizin. Nach ärztlicher Vorprüfung 1961 legte er 1964 das Staatsexamen ab. Er promovierte bei Steffen Berg am Institut für Rechtsmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen über "Der Gestaltwandel der Folgezustände nach Fruchtabtreibung und seine Bedeutung für die forensische Diagnostik'".

Nach dem medizinischen Staatsexamen erfolgte die weitere Ausbildung, erst in der chirurgischen, dann in der medizinischen und schließlich in der Frauenklinik des St. Bernward Krankenhauses Hildesheim, wo er 1970 unter dem Chefarzt Heinrich Kramann zum Oberarzt ernannt wurde. Zum 1. März 1973 wurde er zum Chefarzt der Frauenklinik des Boromäus-Hospitals Leer ernannt. Dort wirkte er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden zum 31. Dezember 1997.

Seit 1958 war er mit Elke Maria Haiduk liiert, die er 1962 heiratete und mit der er im Laufe seines Lebens 6 Söhne bekam.

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