Werzalit

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WERZALIT GmbH + Co. KG

Unternehmen[Bearbeiten]

Unternehmensform GmbH + Co. KGH Unternehmenssitz 71720 Oberstenfeld, Deutschland (Link) Unternehmensgründung 1923 Geschäftsführer Dipl.- Kfm. Jochen Werz,Dr. - Ing. Jürgen Kreiter


== Mitarbeiter == ca. 760 (davon 33 Auszubildende) Branche Bauwesen, Möbelindustrie Sparten Bauprodukte (Fensterbänke, Balkon- und Fassadenverkleidungen, Terrassenprofile) Tischplatten, für Innen - und Außenanwendung Industrieformteile Sperrholzformteile

Produktionsstätten Oberstenfeld, Baden-Württemberg, Deutschland Niederorschel, Thüringen, Deutschland Berlin, Deutschland Bradford, Penssylvania, USA Lugoj, Rumänien

Lizenznehmer weltweit 6 Homepage www.werzalit.de

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Werzalit aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Werzalit: langlebiger Holzwerkstoff Werzalit ist als Holzwerkstoff bekannt, der im Jahre 1956 von Jakob Friedrich Werz entwickelt und patentiert wurde.


Die Rohmaterialen für den Werkstoff Werzalit sind natürlichen Ursprungs: unbehandeltes Faserholz aus nachhaltig bewirtschafteten (PEFC-zertifiziert), einheimischen und europäischen Wäldern und polymeren Harzen. Fein zerspantes Holz wird zusammen mit hochwertigen, duroplastischen Harzen bei hoher Temperatur und unter hohem Druck homogen verpresst. Der Werzalit Werkstoff ist dreidimensional formbar und im Kern hoch verdichtet. Aufgrund seiner Festigkeit bietet er bei allen Produkten einen extrem hohen Grad an Formstabilität und Maßgenauigkeit. Die definierte Zusammensetzung der Holzarten, die richtige Trocknungszeit der Stämme, die Aufbereitung und feine Zerspanung, der sehr gleichmäßige und dichte Spanaufbau bis in den Kern, die Menge an Harz-Beimischungen, Temperatur und Intensität des Pressvorganges sind im Detail mitentscheidend für die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Produkte. Das Unternehmen führt seit vielen Jahren eigene Testreihen mit extremen Labor- und Klimaversuchen in der Außenbewitterung durch. Die Testergebnisse zeigen, dass das Material über Jahre hinweg dicht, farbecht und wetterfest bleibt. Der Werkstoff Werzalit erhält im Jahre 2009 die PEFC-Zertifizierung.

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Werzalit, das Unternehmen Die WERZALIT GmbH + Co. KG, mit Hauptsitz im baden-württembergischen Oberstenfeld (Deutschland), beschäftigt ca. 760 Mitarbeiter weltweit und ist ein Unternehmen der Holzwerkstoffindustrie, welches im Bau- und Wohnsektor bzw. im Industrieformteilesektor tätig ist. Im Bereich Bauen und Wohnen gehören zur Produktpalette im Innenbereich Fensterbänke, im Außenbereich Fassaden- und Balkonprofile, Terrassenbeläge und Tischplatten. Im Industriesektor werden Federleisten aus Buchenholz für Bettenhersteller hergestellt; des Weiteren gehören Halbfabrikate wie Schichtholz, Furniere und Spanholzkerne für Bürostühle und Betonschalungen zum Produktionsprogramm. Heute ist das Unternehmen stark in anderen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen wie WPC (Wood Plastic Composite) engagiert, z.B. für Terrassenbeläge oder Fassadenprofile. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland außer in Oberstenfeld auch in Berlin und in Niederorschel/Thüringen. Eigene Produktionsbetriebe im Ausland gibt es in den USA (Bradford/Pennsylvania) und in Lugoj (Rumänien). Der Jahresumsatz beträgt ca. 80 Mio. Euro (2009)

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Werzalit – die Firmengeschichte Im Jahre 1923 gründet Jakob Friedrich Werz in Göppingen eine Glutin-Leim Fertigung für die Belieferung von lokalen Schreinereien und Sperrholzbetrieben. 1941 übernimmt er in Oberstenfeld, Kreis Ludwigsburg, den Betrieb eines bisherigen Leimkunden, der verformtes Sperrholz herstellt (Stuhlsitze und Lehnen, Sperrholzgehäuse für die deutsche Radio- und Phonoindustrie u.ä.) Ab Mitte der 1950er Jahre wird ein neues Verfahren entwickelt, das später patentierte Werzalit-Verfahren, bei dem aus fein zerspantem Holz, Kunstharzleim und Additiven gebrauchsfertige Tischplatten, Serviertabletts, Wandvertäfelungsplatten und ähnliche Teile hergestellt werden. Das Werzalit-Verfahren wird durch eine Vielzahl von Patenten untermauert. Im Laufe der Jahre wird das Verfahren im In- und Ausland lizensiert. Werzalit wird im Laufe der Zeit zur Werkstoffbezeichnung, zum Namen des Verfahrens und zum Firmennamen.