Werner Wilfried Fehrle

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Werner Wilfried Fehrle (Kürzel: "WWF") (* 1959 in Stuttgart) ist ein deutscher Künstler und Kunstkritiker. Sein Werk liegt insbesondere in der persönlichen Neuinterpretation zeitgenössischer Aktmalerei.

Schulzeit und Studium[Bearbeiten]

Schon frühzeitig wurde WWF durch das Elternhaus im Bezug auf Kreativität geschult, dies geschah unter anderem durch die frühe handwerkliche Förderung bei Tätigkeiten mit den Materialien Gips, Metall und Holz. Den größten Einfluss hatte dabei sein Vater. Dieser hatte nach einer Zweitausbildung in darstellender Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg zeitgenössische Aquarelle und Ölbilder geschaffen und verbreitet. WWF sah in der schulischen Beschäftigung mit bildender Kunst keine ausreichenden Gestaltungsmöglichkeiten. Ebenso wurde dem unauffälligen Schüler seitens der Lehrer wenig Förderung zuteil, so dass aus diesen Jahren wenig nennenswerte Werke überliefert sind. Neben der Absolvierung eines Studiums belegte WWF gleichzeitig an der Universität Tübingen zwei Semester Anatomie, um die naturwissenschaftliche Basis für sein späteres Hauptwerk, die Aktmalerei zu schaffen.

Werk[Bearbeiten]

In seiner bisher längsten ununterbrochenen Schaffensperiode, den Jahren von 1978 bis 1985, beschäftigte sich WWF vornehmlich mit der Darstellung von Landschaftbildern in Aquarell. Die bekanntesten Werke WWFs finden sich jedoch in der Aktmalerei. Dabei wird seinerseits insbesondere Wert auf die Wirkung der Aktmodelle gelegt, welche diese in emotionalen, erotischen Bildern erscheinen lassen, jedoch nicht die Grenze zur Pornographie überschreiten sollen. Die Inspiration zur dieser Neuentwicklung des Aktgemäldes basiert vornehmlich auf seiner Kritik an bekannten Darstellungen femininer Körper von Picasso, Dix, Toulouse-Lautrec und anderen zeitgenössischen Künstlern. Die in Augen WWFs stark zu asexuellen Objekten degradierenden Abbildungen sollten einer warmen Darstellung des weiblichen Körpers weichen. Künstlerisches Vorbild wurde ihm Professor Jakob Wilhelm Fehrle. Der Künstlername „WWF“ ist ein Tribut an diesen bedeutenden Künstler, insbesondere an dessen realistischer Darstellung femininer Akte in Öl-Gemälden und Skulpturen. Seit 2006 ist WWF mit der kreativen Aufarbeitung seiner Vorstellung von Akt befasst. Dabei soll, laut Aussage des Künstlers, auf dem Bild eine Geschichte erzählt werden. Dabei soll der Körper weder als unnahbare nackte Heiligengestalt, noch als reines Lustobjekt dargestellt werden. Ziel ist stattdessen eine lebendige, erotische Darstellung der Femininität ohne Verklärung. Die Farbkomposition geschieht dabei insbesondere mit einer harmonischen Kombination von Orange und Ultramarinblau, die den Akt in einem angenehmen Kontrast einfangen sollen.

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