Werner Erhardt

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Werner Erhardt (* 6. Mai 1948 in Wunsiedel) ist der Ideengeber des „einheitlichen deutschen Wiedervereinigungsdenkmals“, das beim „Dialog über Deutschlands Zukunft“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet wurde. Bisher wurden bundesweit ca. 250 Denkmäler (Stand: Januar 2016) gepflanzt.

Die Einheitsdenkmäler werden unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und finanziell unterstützt durch den Unternehmer Günther Fielmann deutschlandweit gepflanzt. Bisher wurden sie unter anderem in der Bundesstadt Bonn, Essen, Karlsruhe, Stuttgart, Leipzig, Dresden, Magdeburg, Braunschweig, Krefeld, Ulm, Trier, Halle (Saale), Hamburg, Jena, Gera und Berlin gepflanzt. Auch zahlreiche kleine Kommunen haben sich bereits beteiligt.

Die Bäume werden in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils 10 Metern Seitenlänge gepflanzt. Symbolisch für Westdeutschland wird eine Buche gepflanzt, für den Osten eine Kiefer. Als dritter Baum wird eine Eiche als Symbol für das wiedervereinigte Deutschland gepflanzt. Von oben stellt das Denkmal die Form eines Daches dar, ein Dach Deutschland, das alle Bürger beschützt.

In Marktredwitz, Hohen Neuendorf und Bad Arolsen wurde in Abwandlung der Idee eine „europäischen Variante“ in Form eines Trapezes gepflanzt. Hier existiert jeweils ein vierter Baum, der für Europa stehen soll.

Der Innenraum der Denkmäler wird von den Kommunen individuell gestaltet. So ist das Denkmal in Naila mittig mit einem ehemaligen Grenzpfahl bestückt. In anderen sind Deutschlandkarten aus Stein dargestellt, oder es werden Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen sollen. Entsprechende Tafeln erklären die Bedeutung der Bäume und des Denkmals.

Weblinks[Bearbeiten]

Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.