Walter Schilling (SA-Führer)

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Walter Schilling (* 27. Juni 1899 in Mecklenburg) war ein deutscher SA-Führer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schilling war der Sohn eines Stellmachers. Nach dem Schulbesuch nahm er am Ersten Weltkrieg teil: Im September 1917 kam er zum Gardefüsilier-Regiment in der Maikäferkaserne in der Berliner Chausseestraße. Anschließend wurde er mit dem Grenadierregiment Nr. 9 an die Westfront verlegt, wo er als Angehöriger von Minenwerferabteilungen und Maschinengewehrkompanien zum Einsatz kam. Nach Kriegsende war er bei der Abwicklungsstelle seines Regiments in Stargard tätig, bevor er am 31. August 1919 seinen Abschied vom Regiment nahm.

Am 1. September 1919 trat Schilling vom Reichsheer zur Sicherheitspolizei in Berlin über und blieb bis Ende 1929 Schutzpolizeibeamter in Berlin Kreuzberg, zuletzt im Rang eines Polizeioberwachtmeisters.

Im Sommer 1930 wurde Schilling Mitglied der Sturmabteilung (SA), der Kampforganisation der NSDAP, die er schon zuvor in seiner Eigenschaft als Polizeibeamter als heimlicher Informant unterstützt hatte. Ein Zeitungsartikel von 1934 gab an, dass infolge seiner Ratschläge und Warnungen an die SA zahlreiche Razzien der Abteilung IA (Politische Polizei) bei der SA in Berlin-Tempelhof ergebnislos verliefen. In der SA war Schilling zunächst im Sturm 27 aktiv. Anschließend wurde er Adjutant beim Sturmbann I/3.

1933 übernahm Schilling unter Beförderung zum Standartenführer die Führung der SA-Standarte 13.

Literatur[Bearbeiten]

  • „Der Weg der SA Führer“, in: Berliner Illustrierte Nachtausgabe vom 9. Juni 1934.


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