Walter Jost (Unternehmer)

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Walter Jost (um 1963)

Walter Jost (* 29. Oktober 1896 in Menden/Sauerland; † 18. April 1965 in Iserlohn) war ein deutscher Unternehmer.

Kindheit und Familie[Bearbeiten]

Jost stammte aus der Mendener Unternehmerfamilie Jost (Lahrbach) und wurde geboren als Jüngster von zehn Geschwistern.

Werdegang[Bearbeiten]

Jost absolvierte die „Königlich-Preußische Fachschule für Metallbearbeitung“ in Iserlohn, Abschlüsse (1914): Goldschmied und Zieseleur.

1915 – 1918 Sanitätsdienst beim Militär.

1920 erste Anstellung als Goldschmied bei dem Kölner Juwelier Hermeling. Im gleichen Jahr Hochzeit in Köln mit Hubertine geb. Löcher.

Unternehmerlaufbahn[Bearbeiten]

Jost gründete am 1.11.1923 - zusammen mit seinen Brüdern Alex und Ferdinand - die Gebr. Jost oHG in Barendorf („Amt Oestrich“, heute Iserlohn).

Um 1938 begann Jost mit Arbeiten zur Entwicklung eines neuartigen Kupfer-Düngemittels.

Ab 1951 wurden ihm zahlreiche Patente im Bereich der Spurenelement-Dünger („Metalllegierungsdünger“) erteilt.

Im Laufe seines unternehmerischen Wirkens gründete Jost weitere Unternehmen, die heute als „Firmengruppe Jost“ in der Iserlohner Heide agieren.

Politik, Ehrenamt[Bearbeiten]

Parteiloser Gemeindevertreter im „Amt Oestrich“ (zu Iserlohn) bis 1933.

Jost engagierte sich u.a. im Tierschutz und gründete den 1951 Tierschutzverein Iserlohn u.U. e.V. sowie das später nach ihm benannte Tierheim in Iserlohn. Er gilt außerdem als Mitgründer des Tierschutzvereins Menden/Sauerland e.V..

Ehrungen[Bearbeiten]

Der Rat der Stadt Iserlohn benannte 1998 eine Straße im Ortlohntal nach Walter Jost.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Privat-Archive der Familie Engels und der Unternehmensgruppe Jost.

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