Walter F. Kalina

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Walter F. Kalina (* 23. Jänner 1971 in Mistelbach) ist ein österreichischer Historiker und Kunsthistoriker.

Vita

Kalina studierte an der Universität Wien. Er ist Schüler Lothar Höbelts und promovierte über das Verhältnis von Kaiser Ferdinand III. zur Bildenden Kunst.

Am Heeresgeschichtlichen Museum/Militärhistorischen Institut in Wien ist Kalina Referatsleiter und arbeitet dort unter anderem im Bereich der Provenienzforschung.[1]

Kalina lebt in Gaweinstal.[2] Er spielt als Gitarrist und Sänger in der 2010 gegründeten Band Gaunersdorf 5 mit.[3]

Publikationen

  • Der Dreißigjährige Krieg in der bildenden Kunst. Diplomarbeit, Universität Wien, 2001.
  • Die Mariensäulen in Wernstein am Inn (1645/47), Wien (1664/66), München (1637/38) und Prag (1650). In: Bundesdenkmalamt (Hg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege 58 (2004), H. 1, S. 43-61.
  • Kaiser Ferdinand III. und die bildende Kunst. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des 17. Jahrhunderts. Dissertation, Universität Wien, 2003.
  • Die Brigittakapelle in Wien 20 (1650/51). „in capella a nobis nuper in sylva Thaber inter pontes Danuby extructa...“ In: Bundesdenkmalamt (Hg.), Österreichische Zeitschrift für Kunst- und Denkmalpflege, LIX, Horn/Wien 2005, Heft 3/4, ISSN AUT 0029-9626.
  • Der Wiener Festungsbau zur Zeit der Kaiser Ferdinand III. und Leopold I. (1637–1672). In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Bd. 60 (2006), 3/4, S. 380-384.
  • Die Piccolomini-Serie des Pieter Snayers. Zwölf Schlachtengemälde im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum. In: Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museums 2005. Wien, 2006. ISBN 3-902551-01-1.
  • „Dis ist also die laidige histori und trauricher confes, in welchen wir uns alle pefinden.“ Neue Erkenntnisse über den Tod Ferdinands III. am 2. April 1657. In: Gerald Brettner-Messler, Johannes Kalwoda, Hannes Rosenkranz, Michael Wladika (Hrsg.): Von Ferdinand III. bis Jörg Haider. Eckpunkte einer wissenschaftlichen Karriere. Festschrift für Lothar Höbelt zum 50. Geburtstag. Wien 2006. S. 23 ff.
  • „Auf Bauer – wehr Dich!“ Der Allgemeine Österreichische Bauernverband – die Agrarrebellen der Zweiten Republik. Graz, 2008, ISBN 9783702012069.
  • Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn 1639-1655. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Horn: Berger. Band 62, 2008, Heft 4, S. 671-675
  • Wenn Ausstellungen wandern. In: Republik Österreich / Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (Hrsg.): Viribus Unitis - Jahresbericht 2009. Heeresgeschichtliches Museum. Wien, 2010, ISBN 9783902551153
  • Alexander Pock. In: Viribus Unitis, Jahresbericht 2010 des Heeresgeschichtlichen Museums. Wien 2011, S. 125–149, ISBN 978-3-902551-19-1.
  • Pfarrkirche zum Hl. Georg in Gaweinstal. Eigenverlag der Pfarre Gaweinstal, 2011.
  • Alexander Pock – Militärmalerei als Beruf: Ausstellungskatalog. 2012, ISBN 978-3902551313
  • Christoph Hatschek, Christian M. Ortner, Walter Kalina: Jahresbericht 2011 des Heeresgeschichtlichen Museums: Viribus unitis. 2012, ISBN 978-3902551283
  • Sag zum Abschied leise Servus. Die Rückstellung von „Abschied“ und „Heimkehr des Landwehrmannes“ an die Österreichische Galerie Belvedere, in: Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museums 2011, Wien 2012, S. 59–71, ISBN 978-3-902551-28-3.
  • Painting for the General. Pieter Snayers´ Piccolimini Cycle. In: Ulrike Gehring, Peter Weibel (Hg.): Mapping spaces. Networks of Knowledge in 17th Century Landscape Painting, Hirmer Verlag, München 2014, ISBN 978-3-7774-2230-5, S. 254-257.
  • Ein höfisches Portrait des Franz Xaver Winterhalter. Napoleon III. zieht im Heeresgeschichtlichen Museum ein. In: Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museums 2012, Wien 2013, ISBN 978-3-902551-37-5, S. 27–44.
  • Österreichisch-ungarische Propaganda im Ersten Weltkrieg. Das k.u.k. Kriegspressequartier 1914-1918. In: Republik Österreich/Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (Hrsg.): Viribus Unitis. Jahresbericht 2015 des Heeresgeschichtlichen Museums, Wien 2016, ISBN 978-3-902551-66-5, S. 9-23

Einzelnachweise

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